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Fernmeldeturm in Sendenhorst

Im Münsterland befindet sich in Sendenhorst in der Straße „Am Fernmeldeturm" ein Fernmeldeturm.
Er ist 133 m hoch und wird von der Telekom betrieben.
Die Kanzel liegt in 75 m Höhe und hat einen Durchmesser von 25 m.

 

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Fernsehsendungen aus der Umgebung von Sendenhorst, z.B. ein Fußballspiel, können direkt übertragen werden, wenn ein Übertragungswagen mit seinen Fernsehkameras zum Sportplatz fährt und eine Sendeantenne auf die Empfangsantenne am Fernmeldeturm ausrichtet.
Über die Funkverbindung werden die Nachrichtensignale übermittelt und man gibt sie ohne Zeitverzögerung über weitere Funkverbindungen mit Fernmeldetürmen (z.B. in Schwerte) zur Sendezentrale weiter.
Soll das Fußballspiel auf dem Sportplatz in Sendenhorst auf den Fernsehgeräten erscheinen, wird diese Übertragung auf Sendung geschaltet.
Die Nachrichtensignale werden wieder über Fernmeldetürme zu den Sendeantennen (z.B. stehen große Fernsehsendemasten in Nottuln) geschickt.
Das alles wird so schnell übertragen, dass man keinen Zeitunterschied spürt.
Deshalb spricht man auch von einer „Live-Übertragung."
Die technischen Einrichtungen im Fernmeldeturm können aber noch viel mehr.
Von über 50 Antennen auf seinen Plattformen werden ständig Nachrichten empfangen und abgesandt.
Tausende von Telefongesprächen werden gleichzeitig über ihn geführt.
Signale von Radio- und Fernsehprogrammen müssen empfangen, verstärkt und weitergegeben werden.
Verbindungen zwischen den Funkgeräten der Polizei und Feuerwehr, auch Gespräche über Autotelefone und Handy, werden durch ihn erst möglich.

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Unten am Fuß des Turmes stehen große Satellitenschüsseln.
Durch sie werden Fernsehprogramme von Satelliten aus dem Weltall empfangen.
Mit Hilfe dieser und anderer Antennen können fast 50 Fernsehprogramme und viele Radioprogramme in das Kabelfernsehnetz gebracht werden.
So braucht man auf den Häusern keine Antenne mehr zu bauen.
Nicht in jeder Stadt steht ein Fernmeldeturm.
Der Sendenhorster Fernmeldeturm versorgt die Nachbarstädte Ahlen, Beckum, Everswinkel, Greven, Münster, Albachten, Sassenberg, Telgte, Warendorf, Senden und Lengerich mit Kabelfernsehprogrammen.
Die Satellitenschüsseln sind nicht oben auf dem Turm aufgestellt worden, weil der hohe Turm oben um mehr als 50 cm schwankt, wenn es einmal richtig stürmt.
Diese Bewegungen stören den Satellitenempfang zu sehr.

 

Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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