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Lavendel

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Der Echte Lavendel ist ein winterharter, dichter, buschiger Halbstrauch mit stark verzweigten Ästen und aufrechten Zweigen und gehört zu den Lippenblütlern.

Ursprünglich war er im Mittelmeerraum beheimatet und wächst vorwiegend in höheren Lagen.

In Südfrankreich wird er auf großen Feldern angebaut; dort riecht dann die ganze Gegend nach Lavendel.

Wegen seines intensiven und angenehmen Duftes ist der Lavendel aber auch seine sehr beliebte Pflanze für Beete, Steingärten und Mauerfugen. Als Kübelpflanze ist er ebenfalls gut geeignet.

Der Lavendel erreicht eine Höhe von 25 – 60 cm. Die stark behaarten Blätter haben eine schmal-lanzettliche Form und sind auf der Oberseite eher unscheinbar grau-grün gefärbt, strömen aber einen angenehmen aromatischen Duft aus.

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Die Blüten, die im Sommer an den 10 – 15 cm langen, behaarten Stielen erblühen, bilden violette oder blaue Scheinähren in dichten Quirlen.

Die Heilkraft von Lavendel war bereits bei den römischen Legionären bekannt. Sie trugen das Kraut auf ihren Feldzügen bei sich und nutzten die heilende Wirkung zur Behandlung von Wunden und die beruhigende Wirkung als Vorbereitung für den harten Kampf.

Mönche brachten das violette Heilkraut im 11. Jahrhundert von Südfrankreich nach Nordeuropa und bauten es in ihren Klostergärten an.

 

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Die Lavendelblüten können im Juli und August gesammelt werden. Leicht getrocknet füllt man sie in kleine Lavendelsäckchen. Sie werden häufig in Kleiderschränke gelegt, wo sie ihren angenehmen Duft verbreiten und gleichzeitig vor Motten schützen.

Auch bei unruhigen Babys und Kleinkindern mit Einschlafstörungen kann ein Lavendelkissen unter dem Kopfkissen beruhigend wirken.

Die medizinischen Wirkstoffe des Lavendel (ätherische Öle, Gerbstoffe ...) werden zur Entspannung und Beruhigung in Form von Tees oder Bädern verwendet. So erfrischen Lavendelbäder bei niedrigem Blutdruck und helfen bei Einschlafstörungen.

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Weitere Inhaltsstoffe sorgen bei Magen- und Darmbeschwerden für eine wohltuende Linderung.

Die Tees aus Lavendel werden meistens mit anderen Kräutern, wie zum Beispiel Baldrian, Hopfen und Melisse gemischt, da der Lavendel selbst keinen besonders guten Geschmack hat.

Auch in der Parfümindustrie werden die ätherischen Öle des Lavendel zur Herstellung von Seifen und Parfüm verwendet.

Der Geruch der ätherischen Lavendelöle hat noch eine ganz andere, im Sommer sehr nützliche Wirkung: Er vertreibt lästige Insekten wie Mücken und Motten, für die Menschen hingegen strömt einen wohltuenden Duft aus.

Daher werden Kübel oder Töpfe mit Lavendelpflanzen oft an Terrassen- oder Balkontüren aufgestellt, um die Insekten aus dem Haus fernzuhalten.

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Quelle:
Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker
www.grundschulmaterial.de

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