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Wüsten-Hornviper

Die Wüsten-Hornviper lebt in Nordafrika, Israel und auf der Arabischen Halbinsel.
Sie sind in recht unterschiedlichen Gebieten von der steinigen Hamada bis zur reinen Sandwüste anzutreffen.
Bevorzugt halten sie sich jedoch in der Umgebung von Pflanzenansammlungen auf.
Ihren Namen hat diese Schlange von den jeweils aus einer Schuppe bestehenden Hörnchen oberhalb der Augen.
Das Hörnchen verhindert, dass sie Sand in die Augen bekommt.
Daran kann man diese Schlange auch gut erkennen.

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Die Wüsten-Hornviper gehört zu den mittelgroßen Vipern.
Sie wird in der Regel 50 bis 60 cm, selten über 70 cm lang.
Die Wüsten-Hornviper hat einen gedrungenen Körper und einem kurzen, spitzen Schwanz.
Die gekielten Schuppen auf dem Rücken sind in 27 bis 35 Reihen angeordnet.
Die Haut dieser Schlange ist sandgelb bis rostbraun.
Auf ihr befinden sich 30 bis 36 braune Flecken oder Querbänder und kleinere Seitenflecken.
Von den Augen, deren Pupille bei starkem Lichteinfall zu senkrechten Schlitzen verengt, verläuft eine dunkle Linie zu den Mundwinkeln.
Auch die Schwanzspitze ist dunkel gefärbt.
Die Körperunterseite ist dagegen sehr hell.

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Hauptsächlich ist die Wüsten-Hornviper dämmerungs- und nachtaktiv.
Sie vergräbt sich in der Mittagshitze im Sand, verbirgt sich in Mauslöchern oder unter Steinen.
Die Wüsten-Hornviper bewegt sich ziemlich rasch seitenwindend fort.
Sie hebt dabei abwechselnd ein Stück des Körpers hinter dem Kopf und vor dem Schwanz vom Boden hoch und setzt sie versetzt wieder ab.
Dabei hinterlässt die Schlange die typischen Spuren der Seitenwinder im Sand.
Die Wüsten-Hornviper kann mit ihren kantigen Schuppen durch Aneinanderreiben ein rasselndes Geräusch erzeugen.
Die Wüsten-Hornviper frisst hauptsächlich kleine Wirbeltiere wie Vögel, Echsen oder Nagetiere, aber auch Insekten.

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Im Frühjahr findet von Ende April bis Mitte Juni die Fortpflanzung statt.
Das Weibchen legt nach 45 bis 60 Tagen etwa 20 Eier ab.
Aus den Eiern schlüpfen nach etwa 60 Tagen die Jungen.
Wüsten-Hornvipern werden in Gefangenschaft bis zu 14 Jahre alt.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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