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Lupinen

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Zur Gattung der Lupinen gehören mehr als 200 verschiedene Arten von Kräutern, Stauden und Sträuchern. Sie zählen zu den Schmetterlingsblütlern.

Sie stammen ursprünglich aus Nordamerika, Nordafrika und Südeuropa.

In Deutschland sind die Lupinen vor allem an Waldrändern und Lichtungen anzutreffen.

Auch an Böschungen neben der Autobahn werden sie vielfach angepflanzt und vermehren sich rasch.

Die Lupinenpflanze reichert den Boden mit Stickstoff an und wird daher auch zur Gründüngung eingesetzt.

Einige Arten dienen auch als Viehfutter.

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Die schnell wachsende Pflanze mit ihren langen Ähren ist oft auch als kultivierte Gartenpflanze anzutreffen.

Sie trägt auffällige Schmetterlingsblüten, die in aufrechten Trauben wachsen und in vielen verschiedenen Farben ( rot, blau, weiß, gelb, rosa) blühen.

Die Lupine erreicht eine Höhe von 100 –120 cm.

Lupinen gedeihen am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten in durchlässigem, humusreichen und leicht sauren Böden.

Während die Pflanzen wachsen, benötigen sie viel Wasser und müssen daher in trockenen Sommern häufig gegossen werden.

Verblühte Pflanzenteile sollte man abschneiden, um die Dauer der Blüte zu verlängern und die Selbstaussaat zu verhindern.

 

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Lupinen sind für den Menschen nicht essbar, denn sowohl die Samen als auch das Kraut der Lupinen sind giftig (Alkaloide), wobei die in Europa gezüchtete sogenannte süße Lupine weniger giftig ist als die Pflanzen in ihrem Heimatbereich.


Nach der Einnahme oder dem Genuss von giftigen Pflanzenbestandteilen kann es zu folgenden Vergiftungserscheinungen kommen:
allgemeine Unruhe mit Blässe, Schwitzen, Zittrigkeit und Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, sowie Krämpfe und Lähmungen, die möglicherweise einen Atemstillstand herbeiführen.

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Quelle:
Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker 2007

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