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Aussterben der Dinosaurier

 Vor 65 Millionen Jahren starben die Dinosaurier aus.

Wie es zum Untergang der Dinosaurier kam, ist für die Wissenschaft immer noch nicht genau geklärt.

Gemeinsam mit den Dinosauriern starben auch ein Teil der anderen Lebewesen aus.
Viele andere Arten überlebten aber.

Unter anderem starben die Meeresreptilien und die Krokodilarten aus, die im Meer lebten.

Die Süßwasserkrokodile starben aber nicht aus.
Die Flugsaurier starben auch aus, während die Vögel weiterhin am Leben blieben.
Auch die Schildkröten, Frösche sowie die Säugetiere überlebten vor 65 Millionen Jahren.

Wie war es nun bei den Dinosauriern?

Anhand von versteinerten Knochen können die Forscher zwar sagen, wann bestimmte Dinosaurier vermehrt auftraten, aber es lässt sich nicht feststellen, ob das endgültige Aussterben der Dinosaurier innerhalb einer kurzen Zeitspanne oder innerhalb einer Million Jahre stattfand.

Im Laufe der Zeit entstanden bei den Forschern verschiedene Theorien.

Eine wenig überzeugende Theorie geht davon aus, dass sich die Dinosaurier im Laufe der Zeit so stark vermehrt hätten, dass es zu einer Überbevölkerung gekommen sei.
Im Zuge dieser Überbevölkerung sei es zu ständigen Stresssituation gekommen, in deren Verlauf dann auch Fortpflanzungsprobleme aufgetaucht wären.

Eine andere Theorie geht davon aus, dass es gebietsweise zu Krankheiten gekommen ist.

Es gab aber so viele unterschiedliche Dinosaurierarten auf so verschiedenen Kontinenten, dass nicht alle diese Arten ausgestorben sein konnten.

Wieder eine andere Theorie ging davon aus, dass sich die Dinosaurier gegenseitig aufgefressen haben.
Die Fleischfresser fraßen die Pflanzenfresser auf und verhungerten dann, weil es keine Nachkommen der Pflanzenfresser mehr gab.

Eine weitere Theorie geht davon aus, dass sich im Laufe der Zeit neue Pflanzen entwickelt haben.
Sie enthielten angeblich ein Gift, das für die Dinosaurier tödlich war.

Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass vor 65 Millionen Jahren besondere Klimaveränderungen stattfanden.
Das bis dahin gleichmäßig warme Klima wechselte zu jahreszeitlichen Schwankungen.

Es gab nun warme Sommer und kalte Winter.
Das soll angeblich dazu geführt haben, dass die Dinosaurier Anpassungsschwierigkeiten an die wechselhaften Temperaturen bekamen.
Damit wurden sie nicht fertig und starben aus.

Die überzeugendste und anerkannteste Theorie geht davon aus, dass der Aufprall eines Meteoriten das Leben der Dinosaurier ausgelöscht hat.

Diese Auffassung beruht auf einem Fund in einer 65 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht.
In dieser Gesteinsschicht wurde viel Iridium nachgewiesen.
Dieses Element kommt aber nur sehr selten auf der Erde vor.

Iridium findet man jedoch häufiger in Meteoritenstaub.

Nach Ansicht der Wissenschaftler schlug ein gewaltiger Meteorit auf der Erde ein.
Er muss einen Durchmesser von mindestens 10 km gehabt haben.
Der Aufschlag des Meteoriten hat eine so große Staubwolke aufgewirbelt, dass für mehrere Jahre kein Sonnenlicht mehr auf die Erde dringen konnte.

Es konnten keine Pflanzen mehr wachsen und die Pflanzenfresser mussten verhungern.
Ohne Sonnenlicht wurde es kalt auf der Erde, so dass die Tiere erfrieren mussten.

Als dann die Staubmassen wieder auf die Erde fielen, wurde es auf der Erde sehr heiß, denn der Staub hatte die Sonnenhitze gespeichert.
Die restlichen Dinosaurier starben, weil sie unter diesen Temperaturen nicht überleben konnten.

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