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Wandelröschen

Das Wandelröschen gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse.

Es stammt ursprünglich aus Mittelamerika und dem südlichen Nordamerika.
Im Laufe der Zeit ist es aber in alle warmen Gebiete der Welt verschleppt worden.
Besonders in feuchtwarmen Gegenden auf Ödland, auf Weiden und in Wäldern breitet es sich stark aus.
Für die Ausbreitung sind auch die Vögel verantwortlich.
Sie tragen nämlich die Samen weiter.
In Südafrika ist das Anpflanzen des Wandelröschens in Gärten verboten worden, weil es sich zu stark ausbreitet.

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Als Zierpflanze wird das Wandelröschen in kühleren und trockeneren Gebieten gerne gesehen.
In Mitteleuropa wird es überall angeboten.

Beim Wandelröschen handelt es sich um Sträucher.
Sie haben oft lange, leicht herabhängende Zweige.
Die Zweige sind durch abwärtsgerichtete Borsten oder kurze Stacheln rau.

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Die Laubblätter sind 1 - 2 cm lang, gestielt und oval.
Am Rand sind sie gekerbt bis gesägt.
Die Laubblätter haben eine runzlige Oberfläche.
Durch steife, kurze Haare sind sie zusätzlich noch rau.

Die Blüten haben einen Durchmesser von 1,5 cm - 3 cm.
Sie sind gelb oder orange, später oft rötlich bis violett.

Die ganze Pflanze ist giftig.
Besonders giftig sind die reifen und unreifen Früchte.

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Für Schmetterlinge sind die Wandelröschen eine wichtige Nektarpflanze.
Nur die Schmetterlinge gelangen mit ihren langen Saugrüssel über die langen Röhrenblüten an den Nektar.
Ihren Namen verdanken die Wandelröschen ihrer Fähigkeit, die Blütenfarbe je nach Reifegrad der Einzelblüte zu verwandeln.

Das Wandelröschen auf dem Foto wächst im Schmetterlingshaus im Maximilianpark in Hamm.

Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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