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Spießbock

Der Spießbock lebt im südlichen Afrika.
Dort kommt er hauptsächlich in trockenen Gebieten (Wüsten und Halbwüsten), aber auch in der Savanne vor.
Seine Heimat ist vor allem Namibia und Botswana sowie das nördliche Südafrika und das westliche Simbabwe.
 Diese Groß-Antilope aus der Gattung der Oryxantilopen wird auch Gemsbock genannt.

Ein Spießbock erreicht eine Körperlänge von 1,80 - 2 m und eine Schulterhöhe von 1,20 m.
Sein Gewicht beträgt 180 - 240 kg.
Damit ist der Spießbock die größte Art der Oryxantilopen.

Abb

Männchen und Weibchen haben einen starken Hals, lange, scharfe Hörner (bis 1,50 m) und einen an einem Pferdeschwanz erinnernden Schweif.
Ein Spießbock ist bis auf die Unterseite bräunlich-fahl, mit auffälligen schwarzen Markierungen an den Flanken und Flecken an den Oberschenkeln, der Kehle und der Keule.
Besonders auffallend ist die schwarz-weiße Gesichtsmaske.

Spießböcke fressen vorzugsweise Gras.
Allerdings nehmen sie auch ungiftige Sukkulenten zu sich, graben Wurzeln aus und fressen Wildfrüchte.
In Dürrezeiten verzehren sie zu 30 % Blätter von Sträuchern und Bäumen und überraschenderweise auch das hoch giftige, wasserhaltige und nährstoffreiche Wolfsmilchgewächs.

Obwohl Spießböcke Wasser trinken, sind sie von Oberflächenwasser unabhängig.

Die Weibchen leben in Gruppen von bis zu 40 Tieren.
Die Männchen sind Einzelgänger.
Sie verteidigen ein Revier und verteidigen alle Weibchen, die sich gerade in ihrem Revier befinden.

Der Spießbock steht als Zeichen für Zähigkeit und Bedürfnislosigkeit.
Er ist deshalb auch das Wappentier Namibias.
Auch in Wappen verschiedener anderer Regionen im südlichen Afrika ist der Spießbock zu sehen.

Quelle: Foto: Medienwerkstatt Mühlacker (JI)

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