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Johannesturm - Video 3

Am linken Niederrhein steht auf dem Hülser Berg, der mit 63 m Höhe die höchste natürliche Erhebung in der Stadt Krefeld ist, der Johannesturm.

An dieser Stelle stand bereits im Jahr 1886 ein hölzerner Turm.
Er konnte am 28. Oktober 1886 das erste Mal bestiegen werden.
Johannes Junkers, ein Seidenhändler und Gründer des Krefelder Wanderbundes, ließ den Turm bauen.
Nach heftigen Stürmen stürzte der Turm jedoch kurze Zeit später ein.

Im Frühjahr des Jahres 1887 ließ Johannes Junkers, vorwiegend aus eigenen Mitteln und Spenden seiner Freunde und Wanderbundmitglieder, einen neuen, standfesten eisernen Turm bauen.
Der Turm wurde am 26.Mai 1887 feierlich eingeweiht.
Er wurde nach seinem Erbauer auf den Namen „Johannesturm" getauft.
Dieser Turm war 25 m hoch.
Er besaß eine 125-stufige Wendeltreppe und 2 Aussichtsplattformen.

Der heutige Turm (Stand 2014) wurde 1973 zu Ehren von Johannes Feikes erbaut.
Sein Sohn Peter, ein Krefelder Unternehmer, hat den Turm anlässlich des 600. Jubiläums der Stadt Krefeld gestiftet.
Der Turm wird in Erinnerung an den Erbauer des ersten hölzernen Turms, Johannes Junkers, Johannesturm genannt.

Der stählerne Johannesturm ist etwa 30 m hoch.
Zur obersten Aussichtsplattform führen 163 verzinkte Treppenstufen.
Es gibt 9 Absätze, wobei der sechste Absatz nach 109 Stufen ebenfalls eine umlaufende Aussichtsplattform ist.
Zum ersten Absatz führen 19 Stufen.
Bis zum zweiten Absatz sind es 37 Stufen.
Nach 55 Stufen ist der dritte Absatz erreicht.
Beim Erreichen des vierten Absatzes hat man 73 Stufen erklommen.
Bis zum fünften Absatz sind es genau 91 Stufen.
Die umlaufende Aussichtsplattform des sechsten Absatzes hat man nach 109 Stufen erreicht.
Nach 127 Stufen befindet man sich auf dem siebten Absatz.
Den vorletzten Absatz hat man nach 145 Stufen erreicht.
Endlich am Ziel ist man dann nach 163 Stufen.  

1998 wurden die verzinkten Treppenstufen zuletzt ausgebaut.
Sie wurden, falls nötig, erneuert und wieder eingebaut.
Außerdem hat der Aussichtsturm damals auch einen neuen Anstrich erhalten.
Inzwischen ist die Farbe an vielen Stellen wieder abgeblättert und könnte dringend einmal erneuert werden.

Ein  Problem des Johannesturms sind die immer höher wachsenden Bäume.
Sie können den Fernblick mit der Zeit immer mehr beeinträchtigen.
Noch aber hat man einen schönen Rundumblick und kann u.a. nach Duisburg und Düsseldorf schauen.



Quelle: Video: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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