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Krokus

Aussehen und Verbreitung 

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Bevor der letzte Schnee geschmolzen ist, ragen aus der Erde die grünen Spitzen der Gartenkrokusse und kündigen den Frühling an. Der Krokus kann als Zwiebel- oder Knollenpflanze schon früh blühen, da in der Zwiebel die Nährstoffe zum Wachsen gespeichert sind.
Der Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse. Der Frühlingskrokus ist eine schöne Alpenpflanze, die bis in Höhen von 2700 m vorkommt. Seine Blütenblätter sind weiß, selten violett. Gartenkrokusse sind Züchtungen aus Krokusarten, die aus dem Mittelmeergebiet stammen. Man sieht ihn meist in weiß, gelb oder violett. Seine Staubblätter haben immer eine gelbe Farbe. Die schmalen Blätter sind dunkelgrün mit weißen Mittelstreifen. Die unteren Hüllblätter sehen hellgrün aus, die Zwiebel braun.

Die Krokusse zeichnen sich durch besondere Merkmale aus: Die Blätter erscheinen nach den Blüten, die im zeitigen Frühjahr und sogar manchmal schon gegen Winterende erscheinen. Diese Pflanzen können sogar alle Stadien ihres Wachstumes durchmachen, ohne in die Erde gepflanzt zu sein. Der Krokus liebt es sonnig und braucht wenig Wasser.

 

Anwendung in Antike und Mittelalter 

Der Krokus, von dem allgemein behauptet wird, dass er aus dem Orient stammt, aber auch in den Bergen Südeuropas zu finden ist, war allem Anschein nach bereits in der frühen Antike bekannt. Besonders verbreitet war er im Libanon und in Sizilien.
Die Ägypter, Hebräer und Phönizier verwendeten ihn zu Heilzwecken und in der Küche. Er fand außerdem bei der Herstellung von Duftstoffen schon früh eine Verwendung.
Die Römer verwendeten ihn vielfach zum Färben. Das Mittelalter schrieb dieser Pflanze besondere Wirkung zu. Man nannte den Krokus den König der Pflanzen und pflanzliches Allheilmittel.

 

 

 

Quelle: Foto: RZL

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