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Hummel - Video 2

Diese Hummel sammelt Nektar an Lavendel.

Hummeln sind Insekten, die zur Familie der Bienen gehören.
Sie besitzen einen Stachel und einen Rüssel zur Nahrungsaufnahme.
Hummeln haben 2 Fühler, 2 Augen, 6 Beine und 2 durchsichtige Flügel.
Der kräftige und rundliche Körper ist wie ein Pelz mit Haaren bedeckt.
Das schützt die Tiere vor Kälte.
Hummeln sind gestreift, meistens gelb-schwarz.

In einem Hummelvolk leben 50 bis 600 Tiere, darunter die Königin, die Arbeiterinnen, die Drohnen (männliche Hummeln) und die Jungköniginnen.
Ein Hummelvolk lebt einen Sommer lang und geht zugrunde, wenn es kälter wird.
Die Königin kann bis zu einem Jahr alt werden, sie hält Winterschlaf.

Hummeln ernähren sich von Pollen und Nektar.
Sie gehören neben den Bienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuberinsekten.
Sie sorgen bei der Nektarsuche dafür, dass viele Pflanzenarten bestäubt werden und Obstbäume zum Beispiel später Früchte tragen.
Beim Vibrationssammeln hängen die Hummeln an einer Blüte und erzeugen durch starkes Flügelschlagen Vibrationen.
Dadurch löst sich Pollen, der die Hummel dann am ganzen Körper bedeckt.
Sie bürstet ihn ab und formt daraus Klumpen (Foto rechts).

Die Hummel ist fast weltweit zu finden.
Dieses Insekt umfasst insgesamt ungefähr 500 Arten, davon in Europa 53, in Deutschland 36.

Hummeln können beißen und mit ihrem Stachel stechen.
Dabei wird Gift auf das Opfer übertragen.
Sie tun dies aber nur, wenn sie sich bedroht fühlen.
Der Biss piekst ein wenig, der Stich kann durch das Gift Schmerzen verursachen. Normalerweise ist aber ein Hummelstich für Menschen harmlos.
Ausnahmen sind Menschen, die allergisch reagieren.

Quelle: Video: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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