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Papiermühle - allgemein

Die Papiermühle „In der Calle" stand in der Nähe des Seiler Sees am „Caller Bach" bei Iserlohn.
1721 wurde dort eine Nadelschleiferei betrieben.
Im Jahr 1847 kaufte der Papiermacher Friedrich Schulte das Anwesen für 3.600 Reichstaler.
Sein Sohn ließ 1827 die Mühle umbauen.
Sie blieb bis 1861 in seinem Besitz.
Danach wurde dort kein Papier mehr hergestellt.
Das Gebäude wurde 1972 abgebrochen und 1974 nach alten Plänen im Museum wieder aufgebaut.

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In den gebirgigen Landesteilen Westfalens mit ihren vielen Flussläufen gab es günstige Bedingungen für die Ausbreitung der Papiermacherei seit dem 16. Jahrhundert.
Die Wasserkraft diente zum Antrieb der Mühlen.
Die reine und weiche Wasserqualität eignete sich zudem hervorragend zum Papiermachen.

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Die Mühle besitzt ein Wasserrad.
Die technische Einrichtung der Mühle ging verloren.
Deshalb ist die Werkstatt mit einer rekonstruierten, vorindustriellen Papiermacherwerkstatt mit Mühlrad mit Stampfwerk sowie einer Bütte für den Faserbrei und Tischen zum Ablegen der geschöpften Papierbogen und einer Papierpresse mit Spindel ausgestattet.

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Im Obergeschoss befindet sich die Ausstellung „Papier und Umwelt" und das Forscherlabor „Papier, Fasern und Experimente".

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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