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Präriekauz

Der Präriekauz lebt in Kanada, USA, Mexiko und in Südamerika.
Hauptsächlich ist der Präriekauz in der Prärie anzutreffen.
Er kommt aber auch auf Golfplätzen, Flughäfen und Weideland vor.
Der Präriekauz wird auch Kaninchen-Eule oder Kaninchen-Kauz genannt.

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Ein Präriekauz wird etwa 25 cm groß  und 170 g schwer.
Die Flügelspannweite beträgt bis zu 55 cm.
Der Präriekauz ist eine schlanke, langbeinige Eule mit braunem, weiß gesprenkeltem Gefieder.
Die Augen sind gelb.
Präriekäuze jagen meistens in der Dämmerung und nachts.
Sie sind aber auch oft am Tag aktiv.
Natürliche Feinde der Präriekauze sind Dachse, Kojoten und Schlangen.
Der Präriekauz wird heute aber auch von Menschen  und seinen Haustieren (Hunde und Katzen) bedroht.
Der typische Ruf der Präriekäuze ist ein „hooh, hooh".
Sie können aber auch vielfältige andere Geräusche machen.
Junge Präriekäuze können bei Gefahr das Geräusch einer Klapperschlange nachmachen.

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Präriekäuze fressen am liebsten große Insekten und kleine Nagetiere, vor allem Mäuse.
Sie verspeisen aber auch Echsen, Frösche, Schlangen und Skorpione.
Extrem ungewöhnlich für Eulen ist, dass sie auch Früchte und Samen, besonders die Früchte des Feigenkaktus, fressen.
Präriekäuze bevorzugen die Ansitzjagd.
Sie erbeuten aber auch Insekten im Flug und jagen oft auch zu Fuß Bodentiere.

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Normalerweise lebt ein Präriekauzmännchen mit einem Weibchen zusammen.
Manchmal hat ein Männchen aber auch zwei Weibchen.
Präriekäuze legen ihr Nest in Bodenhöhlen an, die sie bevorzugt von anderen Tieren wie Dachsen, Bodenhörnchen und Präriehunden übernehmen.
Gelegentlich bauen sie sich auch eigene Höhlen.
Sie befinden sich meist dicht unter dem Boden, wenn kein „Fertighaus" zur Verfügung steht.
Die Brutzeit der Präriekäuze beginnt in Nordamerika Ende März bis April.
Die Weibchen legen innerhalb von zwei Wochen 8 - 12 Eier.
Während die Weibchen die Eier bebrüten, sorgen die Männchen für die Verpflegung.
Während der Brutzeit dekorieren Präriekäuze das Nest mit Säugetierdung, insbesondere von Rindern.
Der Dung verbessert das Mikroklima und lockt Insekten an, die dann von den Präriekäuzen leicht gefressen werden können.
Nachdem die Küken geschlüpft sind, werden sie von beiden Eltern gefüttert.
Nach 4 Wochen sind die meist nur 4 - 5 Jungen flügge und verlassen das Nest.
Sie werden aber noch weitere 1 - 3 Monate gefüttert.

Präriekäuze leben in freier Wildbahn bis zu 9 Jahre.
Unter der Obhut von Menschen können sie über 10 Jahre alt werden.

Diese Fotos wurden im Februar 2015 im Bochumer Tierpark aufgenommen.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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