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Lisztäffchen

Lisztäffchen leben im nordwestlichen Kolumbien (Südamerika).

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Ein Lisztäffchen besitzt eine Kopf-Rumpf-Länge von 20 - 26 cm.
Der Schwanz wird 30 - 41 cm lang.
Das Gewicht beträgt zwischen 350 und 510 g.

Lisztäffchen fressen Insekten, Früchte, Blätter und zum Teil auch Knospen.

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Lisztäffchen leben meist in Familienverbänden.
Die Gruppenstärke beträgt 2 - 13 Tiere.
Ihr Gebiet ist meist so groß wie etwa 10 Sportplätze.
An einem Tag legen sie 1 - 2 Kilometer zurück.
Dabei halten sie sich fast nur auf den Bäumen auf.
Am Boden sind sie nur selten anzutreffen.
Sie wurden vom Menschen zurückgedrängt auf einige wenige, isolierte Waldgebiete des tropischen Regenwaldes.

In der Regel bekommt das Weibchen Zwillinge.
Sie sind bei der Geburt ungefähr 40 g schwer.
Oft behält die Mutter die Jungen nur zum Säugen.
Getragen werden die Jungen vom Vater oder von älteren Geschwistern.
Etwa 18 - 24 Tage nach der Geburt machen die Jungen ihre ersten Ausflüge ins Geäst.
Meist bekommen Lisztäffchen zweimal im Jahr Nachwuchs.

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Ihren Namen verdanken die Lisztäffchen dem Komponisten Franz Liszt.
Die lange, weiße Haarmähne der Äffchen erinnert nämlich an die Frisur des Komponisten.

Diese Fotos wurden im Februar 2015 im Bochumer Tierpark aufgenommen.

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Quelle: Foto: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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