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Motorgüterschiff „Franz-Christian“ – Restaurierung

Abb Im Gegensatz zu der großen Zahl ähnlicher Schiffe, die inzwischen sang- und klanglos verschwunden sind, wird „Franz-Christian" auch in Zukunft als technisches Denkmal erhalten bleiben.

Hierzu wurden Rumpf und Inneneinrichtung soweit instandgesetzt, dass er weiterhin ungefährdet im Wasser liegen und der Witterung ausgesetzt werden kann.

Er befindet sich heute etwa im Zustand seiner letzten Betriebsjahre, wozu schon ein erheblicher Restaurierungsaufwand notwendig war.


Abb Weitere Arbeiten waren nötig, um den Laderaum für die Ausstellung „Leben und Arbeit an Bord" nutzen zu können.

Eine Treppe für die Besucher musste gebaut, Heizungs- und Beleuchtungsanlagen installiert werden.

Um den Besuchern einen Einblick in die Vorderkajüte und den Maschinenraum zu gewähren, wurden Sichtfenster in die eisernen Trennwände zwischen diesen Räumen und dem Ausstellungsraum geschnitten.

Damit erschöpfen sich die Umbauten aber im wesentlichen, so dass der Eindruck des originalen Laderaums weitgehend erhalten geblieben ist.


 

Die Ausstellung 

Abb Das Westfälische Industriemuseum erwarb MS „Franz-Christian" annähernd vollständig eingerichtet, „mit Pött' und Pann' und Kaffeekann"'.

Darüber hinaus spendeten der Schiffer und seine Familie in großzügiger Weise weitere Einrichtungs- und Ausrüstungsgegenstände, Papiere und Fotos.

Nicht zuletzt durch ihre Bereitschaft, in stundenlangen Interviews über ihr Leben an Land und auf dem Schiff Auskunft zu geben, ermöglichten sie, ein umfangreiches Bild vom Leben und Arbeiten einer typischen Partikuliersfamilie zu gewinnen.


Abb Die Ausstellung an Bord des „Franz-Christian" zeigt einen Teil dieses Materials, um auch den Museumsbesuchern einen Eindruck von dieser Lebensweise zu vermitteln.

Themen sind beispielsweise:
• die Geschichte des „Franz-Christian" und der Schifferfamilie,
• die Technik auf dem Schiff,
• das Wohnen an Land und an Bord,
• die Arbeit auf einem Binnenschiff,
• der Schiffer als Unternehmer.



Trotz der Ausstellungseinbauten soll aber auch die ursprüngliche Bestimmung des Laderaums erkennbar bleiben.

Hierzu dient die Ausstellungseinheit „Laden und Löschen", welche die Besucher gleich zu Beginn mit verschiedenen Arten von Ladegut und -geräten entsprechend einstimmt.

 

Quelle:
Die Wissensseiten zum Thema "Kanalstufe Henrichenburg/Waltrop" entstanden mit freundlicher Unterstützung durch
„Westfälisches Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg; Landschaftsverband Westfalen-Lippe“

Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363/97070
www.schiffshebewerk-henrichenburg.de
Literaturangaben:
Eckhard Schinkel, Norbert Tempel; Historische Binnenschiffe für das Museum Schiffshebewerk Henrichenburg; Westfälisches Industriemuseum Dortmund 1988

Museumsführer „Altes Schiffshebewerk Henrichenburg; Herausgeber: Eckhard Schinkel; © Westfälisches Industriemuseum Dortmund 1992

Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker

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