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Rotducker

Der Rotducker ist eine kleine Antilope und lebt an immergrünen Flussuferwäldern an der Südostküste Afrikas.

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Ein Rotducker erreicht eine Länge von 75 - 87 cm und ein Gewicht von 12 - 14 kg.
Die Schulterhöhe beträgt 45 cm.
Das kräftige, rotbraune Haarkleid wird um das Kinn und um die Kehle heller.
Der Nacken eines ausgewachsenen Rotduckers ist blaugrau.
Männchen und Weibchen haben kurze, gerade und nach hinten gerichtete Hörner.
Bei den Männchen werden die Hörner 7 cm und bei den Weibchen 3,5 cm lang.

Seinen Namen verdankt der Rotducker seinem schreckhaften Verhalten.
Bei Gefahr duckt er sich im Dickicht nieder.

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Rotducker leben einzeln, als Paar oder als Weibchen mit Jungtier.
Manchmal leben sich auch in kleinen Gruppen von 3 - 5 Tieren.
Die heranwachsenden Rotducker wandern weit herum.
Ihre Reviere markieren die Rotducker, indem sie ihre Duftdrüsen an Äste, Zweige und Baumstämmen reiben.
Wenn fremde Rotducker in das Revier eindringen, werden mit großer Geschwindigkeit unter Einsatz der kleinen Hörner verjagt.
Bekannte Tiere begrüßen sich, indem sie ihre Augendrüsen gegeneinander reiben.

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Am Morgen und am späten Nachmittag fressen die Rotducker.
Nur wenn viele Menschen in der Nähe wohnen, fressen sie ausschließlich in der Nacht.
Rotducker fressen Blätter, Früchte, Blüten und nur selten Gras.
Oft begleiten sie auch Affengruppen und verzehren die Früchte und Fruchtreste, die die Affen fallen lassen.

Das Rotduckerweibchen bringt nach einer Tragzeit von etwa 210 Tagen ein einzelnes Junges zur Welt.
Das Junge wiegt bei der Geburt etwa 1 kg.

Diese Fotos wurden im Mai 2015 im Dortmunder Zoo aufgenommen.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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