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Hunde und Kinder

Abb Untersuchungen bestätigen den positiven Einfluss von Hunden auf Kinder.
So hat man zum Beispiel festgestellt, dass Hunde junge Menschen dazu "erziehen", mit sich und der Umwelt verantwortungsvoller umzugehen.

Es ist ein ganz besonders schönes Gefühl, mit einem Hund zusammenleben zu dürfen. Oft ist der Hund ein verständnisvoller Zuhörer, Spielkamerad oder auch mal Tröster.

Beim Zusammenleben von Hunden und Kindern ist jedoch einiges zu beachten, damit es für alle stressfrei ist. Dafür ist es sehr wichtig, dass alle in der Familie sich an bestimmte Regeln halten.

Für den Hund soll es selbstverständlich sein, dass er Kinder akzeptiert. Hunde sehen Kinder nie als Ranghöhere in ihrem Rudel! Es ist deshalb natürlich von Bedeutung, dass der Hund lernt, dass das Kind eine Art Sonderrolle hat, die mit der Rangordnung innerhalb des Rudels nichts zu tun hat.
Erlebt der Hund, dass die Kinder den Eltern gut gehorchen, kann er die Erwachsenen als Rudelführer, nach denen er sich richtet, ernst nehmen.

 

Abb In die Erziehung des Hundes sollte ein Kind aus diesem Grund nicht so sehr eingebunden werden - dies ist Aufgabe der Erwachsenen! Auf keinen Fall darf ein Kind einen Hund körperlich bestrafen (das sollte ein Erwachsener natürlich auch nicht tun)!
Natürlich darf umgekehrt auch der Hund das Kind nicht erziehen oder in seinem Verhalten verbessern (zum Beispiel, indem er es anspringt, anrempelt oder es umkreist).

Die meisten Unfälle zwischen Hunden und Kindern entstehen, weil die Erwachsenen sich (über einen längeren Zeitraum hinweg) falsch verhalten - wenn Eltern zum Beispiel zulassen, dass die Kinder den Hund zu wenig in Ruhe lassen, wenn er sich zurückzieht. Wird ein Hund dann immer wieder belästigt, kann es sein, dass er irgendwann darauf reagiert. Das kann auch heftig sein.

Hunde und Kinder sollen nie zu körperlich miteinander umgehen. Ein Kind soll einen Hund nicht hochheben und auch nicht zu lange oder fest umarmen.

 

Abb Auf keinen Fall sollen Kinder mit Hunden Zieh- und Zerrspiele machen! Auch Renn- und Jagdspiele dürfen nicht durchgeführt werden.
Was Kind und Hund prima miteinander machen können, sind Apportierspiele, bei dem der Hund einen geworfenen Gegenstand zurückbringt. Auch Suchspiele sind gut geeignet. Es kann auch viel Spaß machen, dem Hund kleine Kunststückchen beizubringen.

Für den Hund sollte es im Haus Bereiche geben, die er nicht betreten darf. Dazu sollte auch das Kinderzimmer gehören. Den Ruheplatz des Hundes sollten Kinder umgekehrt auch respektieren.

Egal wie lange und gut man den Hund kennt - niemals sollte man ihn mit dem Kind unbeaufsichtigt lassen. Schnell kann er sich als "Aufpasser" oder "Erzieher" fühlen. Diese Rolle dürfen aber nur die Rudelführer übernehmen, also die Erwachsenen.

Am Besten ist es insgesamt, wenn Kinder die Sprache und die Zeichen des Hundes verstehen lernen und respektieren, dass auch ein Hund nicht ständig angefasst und gedrückt werden will.

Hier findest du weitere Informationen zur Sprache der Hunde...

 

Quelle:
Fotos: www.pixelquelle.de

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