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Purpur-Sonnenhut

Der Purpur-Sonnenhut wird auch Roter Scheinsonnenhut genannt.
Er ist ursprünglich in den östlichen und zentralen USA beheimatet.
Dort wächst er an felsigen Standorten, offenen Wäldern, Dickichten, Prärien, besonders in der Nähe von Wasserwegen in Höhenlagen zwischen 10 und über 400 m.
In Europa kommt der Purpur-Sonnenhut in Deutschland, Österreich, Polen, Moldawien und der Ukraine vor.

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Der Purpur-Sonnenhut ist eine mehrjährige, krautige Pflanze.
Er erreicht Wuchshöhen von 50 - 120 cm.
Die aufrechten Stängel sind meist bräunlich-grün.

Die am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert.
Der Blattstiel ist meist bis 17 cm, selten bis zu 25 cm lang.
Der Blattrand ist meist gesägt bis gezähnt, selten ist er glatt.
Auf einem 8 - 25 cm langen Blütenschaft steht ein einzelner, relativ großer, körbchenförmiger Blütenstand.
Die Hüllblätter sind 8 - 17 mm lang und 1 - 8 mm breit.

In Nordamerika reicht die Blütezeit vom späten Frühling bis zum Sommer.
In Europa blüht der Purpur-Sonnenhut je nach Standort etwa von Mai bis zum Oktober.

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Einige Sorten des Purpur-Sonnenhutes werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet.
Der Purpur-Sonnenhut enthält zahlreiche Substanzen, die zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten und zur Stimulierung des Immunsystems genutzt werden können.

Der erste Austrieb im Frühjahr ist besonders gefährdet, denn Nacktschnecken fressen diese Pflanze gerne.

Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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