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Gelbrückenducker

Der Gelbrückenducker wird auch Riesenducker genannt.
Er lebt in West- und Zentralafrika von Guinea-Bissau bis Sudan und Ugande, südlich bis Angola und Sambia.
Dort ist er in feuchtem, unterwuchsreichem Waldland, in Galeriewäldern sowie in kleinen Savannenwäldern anzutreffen.

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Ein Gelbrückenducker wird 1,15 - 1,45 m lang und erreicht eine Schulterhöhe von 65 - 85 cm.
Er wird 45 - 80 kg schwer.

Ein Gelbrückenducker hat ein dunkles, graubraunes Haarkleid.
Auf dem Rücken hat ein Gelbrückenducker einen Rückenstreifen aus gelben, verlängerten Haaren.
Den Jungtieren fehlt diese Fellfärbung zunächst.
Sie entwickeln die Färbung erst im Alter von 5 - 8 Monaten.
Bei Erregung werden die gelben Haare aufgestellt.
Die Männchen haben kurze, gerade Hörner.
Sie werden bis zu 20 cm lang.

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Gelbrückenducker fressen überwiegend pflanzliche Nahrung (Blätter, Gräser, Beeren).
Manchmal werden aber auch Ameisen, kleine Wirbeltiere und Vögel gefressen.

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Über die Lebensweise des Gelbrückenduckers weiß man nur wenig.
Sie leben einzeln oder paarweise in einem Gebiet, das etwa so groß wie 6 Sportplätze ist.
Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von 7 - 8 Monaten ein Jungtier zur Welt.
Dieses wird 5 Monate lang gesäugt.
Gelbrückenducker können 10 - 12 Jahre alt werden.
Sie sind nur in wenigen Zoologischen Gärten zu sehen.

Die Fotos wurden im September 2016 im Wuppertaler Zoo aufgenommen.
Neben dem Gelbrückenducker ist ein Okapi zu sehen.

Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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