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Amazonasente

Die Amazonasente ist von Kolumbien bis Argentinien und Uruguay verbreitet.
Dort lebt sie paarweise oder in kleinen Gruppen an den Ufern von Seen und an Stränden in der Nähe dichter Vegetation.
Häufig trifft man die Amazonasente in Gesellschaft mit der Witwenpfeifgans in den Sümpfen der Savannen an.

Abb

Die Amazonasente erreicht eine Körperlänge von etwa 35 - 40 cm und ein Gewicht von etwa 600 g.
Die Flügelspannweite beträgt etwa 52 - 60 cm.

Der Erpel besitzt ein Gefieder mit einer hellbraunen Färbung.
Die Handschwingen sind von einer graubraunen Tönung und die unteren und mittleren Unterschwanzdecken sind schwarz gefärbt.
Die Kopfseiten haben eine weißliche Färbung.
Der Schnabel und die Füße des Erpels sind rot gefärbt.
Während der Balz wirkt die rote Färbung des Schnabels und der Beine noch intensiver.
Das Gefieder des Weibchens ist weniger klar in den Farben.
Es weist eine braune Färbung auf.
Der Schnabel des Weibchens ist von einer graubraunen Färbung.
Ihre Beine sind orangefarben.

Amazonasenten ernähren sich von pflanzlicher und von tierischer Nahrung.
Neben allerlei Wasserpflanzen, Wurzeln, Sämereien, Körner aller Art, Gräser und Kräuter werden vor allem Insekten, deren Larven und wirbellose Tiere gefressen.
Die Amazonasente fängt vor allem während der Aufzucht vermehrt Insekten für den Nachwuchs.
Sie gehen hauptsächlich in den frühen Morgen- und späten Abendstunden im ufernahen Flachwasser, am schlammigen Ufer und gelegentlich auch auf ufernahen Wiesen und Weiden auf Nahrungssuche.

Amazonasenten brüten in kleinen Revieren.
Diese verteidigen sie erbittert gegenüber Artgenossen.
Amazonasenten leben immer mit demselben Partner zusammen.
Der Neststandort wird von beiden Partnern gewählt.
Das Weibchen baut das Nest vorzugsweise in dichter Uferbewachsung oder auf kleinen Inselchen im Flachwasser.
Das Nest wird meistens aus weichen Pflanzenteilen gebaut.
Innen wird es mit Federn ausgepolstert.
Männchen und Weibchen kümmern sich gemeinsam um die Aufzucht des Nachwuchses.
Das Weibchen legt zwischen acht und zwölf Eier ins Nest.
Sie werden über einen Zeitraum von 27 - 28 Tagen ausgebrütet.
Das Männchen beteiligt sich am Wärmen der Eier nicht.
Er schützt jedoch sein Weibchen und das Gelege.
Die geschlüpften Küken sind Nestflüchter.
Sie folgen kurz nach dem Schlupf der Mutter.
Zwischendurch werden die Küken immer wieder gehudert, da sie vor allem bei kaltem Wetter und im Wasser schnell auskühlen.
Die Jungenten sind nach etwa 55 - 58 Tagen flügge und selbstständig.

Quelle: Foto: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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