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Bentheimer Landschaf

Das Bentheimer Landschaf ist eine sehr begrenzt vorkommende Rasse aus dem Emsland.
Seine Vorfahren sind Heide- und Marschschafe, die an die karge Nahrung und die feuchten Moorböden der Region angepasst waren.
Im 19. Jahrhundert wurden diese mit niederländischen Schafen gekreuzt, um schwerere Mastschafe zu erhalten.
Daraus entstand das Bentheimer Landschaf.
Die Hammel wurden meist über die grüne Grenze in die Niederlande getrieben, dort gemästet und nach Belgien verkauft.

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1948 gab es noch 15.000 Bentheimer Landschafe.
Ihre Weiden gingen jedoch durch den Moorabbau verloren.
1970 waren nur noch 50 Tiere übrig.
Erst durch den Einsatz in der Landschaftspflege hat sich ihr Bestand etwas erholt.

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Das Bentheimer Landschaf  hat weiße Wolle.
Um die Augen und an den Füßen gibt es dunkle Stellen.

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Das Bentheimer Landschaf erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 75 cm.
Die Böcke werden 90 - 110 kg schwer.
Die Mutterschafe erreichen ein Gewicht bis zu 75 kg.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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