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Gedicht: Der Winter

Klirrende Kälte und frostiger Wind
die ersten Boten des Winters sind.
Unerbittlich zieht er über`s Land
und regiert mit eisiger Hand.

Er lässt gefrieren See und Teich
und bedeckt mit Schnee sein kaltes Reich -
überzieht mit Eisblumen die Fensterscheiben
und man glaubt, er würd` nun ewig bleiben.

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Er lässt es frieren und schneien, wie`s ihm gefällt
und erschafft eine gar frostige Glitzerwelt.
Dicke Eiszapfen wachsen von Dächern und Bäumen
wirken wie Kristalle aus Schneekönigins Träumen.

Doch weder Raben noch Krähen hört man krächzen,
nur Bäume und Sträucher unter der Schneelast ächzen
Hirsche, Rehe und Hasen sind nicht zu sehen
und auch die Menschen woll´n nicht nach draußen gehen.

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Nachts im Mondschein leuchtet die Landschaft scheinbar prächtig
und Fürst Winter fühlt sich mit seiner frostigen Kraft groß und mächtig.
und glaubt in einem Anfall von Größenwahn,
seine eisige Macht dauert nun für immer an.

Doch er täuscht sich, denn Menschen, Tiere und Natur
wissen es ja allzu besser nur,
er bringt sie nicht auf Dauer zum Erstarren und Frieren
und wird seinen frostigen Kampf verlieren.

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Denn auch die Tage des Winters sind gezählt
so sehr er sich auch müht, anstrengt und quält –
Seine Herrschaft endet, ob er es will oder nicht,
weil irgendwann der Frühling das Eis durchbricht.

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Quelle:
Fotos: www.pixelquelle.de
Text: Copyright 2005 © Medienwerkstatt Mühlacker; MF

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