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Rote Lichtnelke

Die Rote Lichtnelke ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leimkräuter.
Sie wird auch Rotes Leimkraut, Rote Nachtnelke, Rote Waldnelke, Taglichtnelke oder Herrgottsblut genannt.

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Die Rote Lichtnelke kommt in Europa und in Asien vor.
Dort ist sie hauptsächlich in den mittleren und nördlichen Bereichen anzutreffen.
In Europa ist sie - bis auf Südosteuropa - weit verbreitet.
Außerhalb von Europa und Asien wurde die Rote Lichtnelke auch schon in Algerien und in Marokko gefunden.
Die Rote Lichtnelke bevorzugt kalkreiche feuchte Wiesen, Waldränder, Gebüsche sowie Bruch- und Auenwälder.
In den Alpen ist die Rote Lichtnelke bis in Höhen von 2.400 m anzutreffen.

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Die Rote Lichtnelke wächst als sommergrüne, zweijährige oder wenige Jahre ausdauernde krautige Pflanze:
Sie erreicht Wuchshöhen von 30 - 90 cm.
Die oberirdischen Pflanzenteile sind dicht drüsig behaart.

Die Laubblätter sind gegenständig am Stängel angeordnet.
Sie besitzen eine einfache, eiförmige bis lanzettliche Blattspreite, die ganzrandig und zum oberen Ende spitz ausläuft.

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Die Blütezeit der Roten Lichtnelke reicht von April bis Oktober.
Die fünfzähligen, duftlosen Blüten haben einen Durchmesser von 18 - 25 mm.
Der Kelch ist stark behaarte und 10 - 15 mm lang.
Die fünf roten Kronblätter sind tief zweispaltig.
Sie erreichen eine Länge von 15 - 25 mm.

Die Blüten sind nur am Tag geöffnet.
Die Rote Lichtnelke wird ausschließlich von Insekten, überwiegend von Tagfaltern, bestäubt.
Aber auch manche Schwebfliegenarten gelangen an den Nektar.
Hummeln beißen von außen ein Loch in die Kelchwand.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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