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Ronsdorfer Talsperre - allgemein

Im Bergischen Land befindet sich im Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf an der Grenze zu Remscheid die Ronsdorfer Talsperre.

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In der Anfangszeit des Talsperrenbaus Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es in Deutschland üblich, eine Talsperre nach der Stadt zu benennen, zu deren Versorgung sie errichtet wurde.
Später einigte man darauf, Talsperren nach ihrem aufgestauten Fließgewässer zu benennen. Entgegen dieser heute üblichen Namensgebung hat sich der Name Ronsdorfer Talsperre bis heute gehalten.
Andere Talsperren der nahen Gegend wurden dagegen umbenannt.
Eigentlich müsste die Ronsdorfer Talsperre „Saalbachtalsperre" heißen.

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Die Stadtverordnetenversammlung der damals selbständigen Stadt Ronsdorf beschloss am 24. März 1897 eine Talsperre im Saalbachtal zur Trinkwasserversorgung der Stadt zu errichten.

1898 wurde mit dem Bau der Talsperre begonnen.
Am 11. November 1899 fand die offizielle Inbetriebnahme der Talsperre und des zugehörigen Wasserwerks statt.
Die Talsperre wurde nach den Plänen des Aachener Professors Otto Intze gebaut.
Sie hat eine Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen mit einer Höhe von 19,26 m und einer Kronenlänge von 180 m bei einer Kronenbreite von 3,60 m.

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Wegen baulicher Mängel wurde ab 1961 nur noch auf maximal 6 m über Talsohle aufgestaut.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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