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- Wenn es allmählich Winter wird ...

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Wenn der oftmals goldene Monat Oktober, der die Natur mit seinen bunten Farben scheinbar noch einmal zu neuem Leben erweckt, zu Ende geht, sind die Bäume allmählich kahl, und die Pflanzen stellen sich auf ihre Winterruhe ein.

Denn die bunten Farben, die der Herbst zunächst in die Landschaft gezaubert hat, sind keine willkürliche Laune der Natur, sondern die Vorbereitung und ein Schutz für den bevorstehenden Winter.

Weil die Pflanzen im Winter aus dem gefrorenen Boden kein Wasser mehr aufnehmen können, werfen sie ihre Blätter ab, um sich so vor dem Austrocknen zu schützen.

 

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Die letzten Blätter, die sich noch an den Bäumen halten konnten, werden von den oftmals rauen und stürmischen Herbstwinden von den Bäumen gefegt und durch die Luft gewirbelt.

Die einzigen Bäume, die nun mit ihrem Grün noch ein wenig Farbe in die Natur bringen, sind die Nadelbäume.

Durch die Wachsschicht, die ihre eher kleinen und dünnen Nadeln umgibt, verdunsten sie weniger Wasser als die großen und dünnhäutigen Laubblätter und können daher den Winter in ihrem Nadelkleid verbringen.

 

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Doch nicht nur die Bäume und Pflanzen beginnen jetzt, ihre Winterruhe zu halten, sondern auch viele Tiere halten einen Winterschlaf, eine Winterruhe oder sie verlassen uns ganz – wie die Zugvögel, die in den Süden in wärmere Gegenden ziehen, um dem Winter zu entkommen.

Selbst auf den Wiesen, die im Sommer immer voller bunter Blüten und Leben waren, ist jetzt Ruhe und einsame Stille eingekehrt.

Für die Menschen beginnen nun die dunklen Winterwochen, in denen die Tage immer kürzer werden.

Die Temperaturen sinken immer weiter ab, und die Tage sind oft grau und nebelig.

Besonders der Monat November bringt oft wenige sonnige Tage mit sich und ist nicht mehr so schön farbig und bunt wie der Oktober, der uns noch mit seinem bunten Herbstlaub erfreuen konnte.

In vielen Nächten kommt er schon mit Bodenfrost einher und lässt uns wieder die Handschuhe, die Mütze und den Schal hervorholen.

Doch bis der erste glitzernde Schnee fällt, dauert es oft noch eine ganze Weile.

Meistens müssen die Kinder, die sehnsüchtig auf die weiße Pracht warten, sich noch bis zum Monat Dezember gedulden, bevor sie das erste Mal im Schnee spielen und toben können.

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Schon am Nachmittag wird es jetzt dunkel und ist auch oft recht kalt. Daher zieht man sich jetzt lieber in die warme Wohnung zurück.

Nun beginnt allmählich die Zeit, in der man wieder den Kamin anzündet, leuchtende Kerzen aufstellt und sich bei einem heißen Tee aufwärmt.

Häufiger als in den anderen Jahreszeiten beginnen die Kinder wieder zu malen, zu basteln und vorbereitend auf die schönen Feste des Monats Dezember kleine Geschenke vorzubereiten.

Eltern oder auch Großeltern beginnen beim Kerzenschein, den Kindern zunächst Winter- und dann Weihnachtsgeschichten vorzulesen und verbreiten so eine heimelige und gemütliche Stimmung.

Viele Kinder beginnen nun auch schon, ein Winter- oder Weihnachtsgedicht zu lernen, um damit die Erwachsenen an den kalten Winterabenden zu erfreuen.

Du siehst, man kann auch in der dunklen und eher trostlosen Winterzeit, viele gemütliche und schöne Tage und Stunden verleben.

Wenn auch du Lust hast, ein Gedicht zur Jahreszeit „Winter“ zu lernen, so findest du hier eine große Auswahl:

Hier findest du Gedichte zur Jahreszeit „Winter“ ...

Hier findest du Gedichte zur Advents- und Weihnachtszeit ...

 

 

Quelle:
Fotos: www.pixelquelle.de

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