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Kartoffel

Abb Die Kartoffel gehört (wie die Tomate) zu den Nachtschattengewächsen.
Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und wird heute bei uns viel angebaut. Die ersten Wildpflanzen dienten schon vor 10.000 Jahren als Nahrungsmittel. Nach der Entdeckung Amerikas im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer die Knollen mit nach Europa. Der Preußenkönig Friedrich II., der Große, erkannte irgendwann den Nutzen der Kartoffelpflanze, die in Deutschland zunächst nur als Ziergewächs bekannt war. Die nahrhaften Knollen lieferten gute Ernten und wuchsen auch auf schlechten Böden oder bei schlechtem Wetter. Unter Androhung hoher Strafen erließ er daher 1756 den Befehl zum Kartoffelanbau.

Die je nach ihrer Reifezeit bereits ab April geernteten Frühkartoffeln, die im Sommer geernteten Mittelkartoffeln und die im Spätsommer geernteten und den ganzen Winter über gelagerten Spätkartoffeln werden fast das ganze Jahr über aus heimischem Anbau angeboten. Lediglich im frühen Frühjahr gibt es meist Importe aus südeuropäischen Anbaugebieten.

Kartoffeln sind das wichtigste Gemüse der Welt. Nur Weizen und Reis sind als Nahrungsmittel noch wichtiger, aber das sind Getreidearten.

Abb Aus einer sogenannten Mutterknolle wachsen Triebe. Über der Erde werden daraus der Stängel und die Blätter. Der Stängel verzweigt sich. An den Verzweigungen bilden sich die Blüten, die von Juni bis August erscheinen. Sie sind weißlich bis violett gefärbt, haben auffallende gelbe Staubbeutel und entwickeln sich zu den samenhaltigen, grünen und kirschgroßen Beeren. Die gefiederten Blätter stehen abwechselnd als kleine und große Fiederblättchen.
Die Pflanze bildet unter der Erde Wurzeln und Ausläufer. An ihnen wachsen die jungen, halbrunden Kartoffelknollen.

Alle oberirdischen Teile der Pflanze, insbesondere die Beeren, sowie die Keimlinge der Knollen und grüne Kartoffeln enthalten den Giftstoff Solanin und sind sehr stark giftig!

Kartoffeln enthalten an wertvollen Inhaltsstoffen Vitamin C und B6, Folsäure, Kalium, Magnesium und Phosphor.

Chips oder Pommes frites werden aus Kartoffeln gemacht. Sie schmecken gut, sind aber nicht sehr gesund. Aus Kartoffeln kann man außerdem Stärke herstellen. Die braucht man für andere Lebensmittel, aber auch als Grundstoff für Kleber usw.. Auch als Tierfutter ist die Kartoffel wichtig.

 

 

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