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Mikrochip

Abb Seit dem 1. Oktober 2004 müssen Hunde, Katzen und Frettchen, die ihr Frauchen oder Herrchen auf Reisen begleiten, mit einem Mikrochip (auch Transponder genannt) oder einer gut lesbaren Tätowierung gekennzeichnet sein und gültige Impfungen vorweisen. Ohne Heimtierausweis dürfen EU - Bürger ihr Tier bald nicht mehr innerhalb der EU mit auf Reisen nehmen.

Aber auch ohne Auslandsreise ist eine elektronische Kennzeichnung für Tiere sinnvoll: Jahr für Jahr werden tausende verschwundene Haustiere wieder gefunden, weil sie gechippt und anschließend im Deutschen Haustierregister des Deutschen Tierschutzbunds oder bei TASSO aufgenommen wurden. Die Registrierung ermöglicht es, den Halter schnell ausfindig zu machen.

Bis zum Jahr 2005 haben rund 350000 Tierbesitzer ihre Katzen, Hunde, Pferde und Kleintiere chippen und anschließend kostenlos eine Haustierdatei aufnehmen lassen.

Mit einem speziellen, einer Spritze ähnlichen Injektionsgerät, wird der reiskorngroße Chip dem Tier in der linken Halsseite direkt unter die Haut injiziert. Dies geschieht ohne Narkose. Das Tier hat dadurch keine Schmerzen und auch keine Narbe.

Nachdem der Tierarzt dem Tier den Chip injiziert hat, wird es unter der Codenummer des Chips mit vielen Daten bei einer der Tierregistrierungs - Datenbanken gespeichert. Hierzu gehören Angaben wie Angaben zum Tierhalter, Tiername, Tierart/-rasse, Farbe, Geschlecht und Geburtsdatum.

Mit einem speziellen Gerät kann die Chipnummer gelesen und damit die Daten dem Tier zugeordnet werden, wenn es registriert ist. Die Daten, die der Chip enthält, sind nur mit einem speziellen Lesegerät zu erkennen. Sie können nie verändert oder gelöscht werden.

 

 

Quelle:
Deutscher Tierschutzbund e.V., www.tierschutzbund.de“, 2005
Foto: www.pixelquelle.de

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