Kategorie:  Alle    Naturerscheinungen     Tsunamis     Ein Jahr nach dem Tsunami von 2004   

Indien

Abb (Foto: UNICEF stellt in Südasien Orales Rehydratationssalz (ORS) bereit. Die Zucker-Salz-Lösung schützt vor der lebensgefährlichen Austrocknung bei Durchfall)

Gesundheit

Im Süden und Osten Indiens sind 12.000 Menschen durch die Flutwelle umgekommen, über 5.000 weitere werden vermisst.

Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat Tamil Nadu. UNICEF stellte in 935 Krankenhäusern und Gesundheitsstationen Medikamente und technisches Gerät bereit.

In Tamil Nadu und auf der Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren wurden große Impfkampagnen gestartet, Vitamin-A-Tabletten sowie 20.000 imprägnierte Moskitonetze zum Schutz vor Malaria verteilt.

Im indischen Bundesstaat Kerala unterstützt UNICEF den Wiederaufbau von 16 Gesundheitszentren und 44 Kindergärten.


Wasser

Unmittelbar nach der Katastrophe unterstützte UNICEF die Wasserversorgung für 170.000 Menschen in Notunterkünften und baute sanitäre Einrichtungen.

So wurden allein 2.700 Wassertanks aufgestellt und hunderte Handpumpen installiert. In 92 Lagern überwacht UNICEF laufend die hygienischen Bedingungen, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern und organisierte die Abfallentsorgung.

Auf den Andamaneninseln wurden 400 Auffangstationen für Regenwasser gebaut.

Bildung/Kinderschutz 

Abb In den besonders betroffenen Gebieten unterstützt UNICEF die Grundschulen, damit alle Kinder zum Unterricht gehen können.

So erhalten bis Ende 2005 über 1.300 Grundschulen in Andra Pradesh und Tamil Nadu sowie 145 Schulen auf den Andamanen Schulmöbel, Lern- und Arbeitsmaterial sowie Spiel- und Sportgerät.

900 Lehrer wurden in den vergangenen Monaten ausgebildet, um mit den Kindern die traumatischen Erfahrungen des Tsunami aufzuarbeiten.

Gemeinsam mit den lokalen Behörden wurden Kinderschutzprojekte gestartet.



 

Aktuelle Herausforderungen in Indien 

Weiter leben tausende Familien in überfüllten Notunterkünften. Die hygienischen Bedingungen und die Wasserversorgung müssen dringend verbessert werden.

Kinder aus Familien, die alles verloren haben, sind von Kinderarbeit, Missbrauch, Gewalt und Kinderhandel bedroht.

Es fehlt gut ausgebildetes einheimisches Personal, um psychosoziale Hilfsprogramme voranzutreiben.

 

Quelle:
http://www.unicef.de

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