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Kinder dürfen sagen, was sie denken! (Artikel 12)

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Die Trennung der Eltern, die Gestaltung von Pausenhöfen, die Gefahren im Straßenverkehr und viele andere Dinge sind wichtig für Kinder.

Die Kinderrechtskonvention sagt in mehreren Artikeln, dass Kinder zu allen Dingen, die sie betreffen, sagen können, was sie möchten, denken und fühlen.

Kinder sollen immer angehört werden, wenn es um Dinge geht, von denen sie betroffen sind. Sie sollen daran beteiligt werden, wenn Entscheidungen getroffen werden.

Und zwar auch dann, wenn sie sich vielleicht noch nicht so gut ausdrücken können wie die Erwachsenen. Das gilt im täglichen Leben, wenn ihr mit euren Eltern darüber redet, wo ihr im nächsten Urlaub hinfahrt oder wie viel Taschengeld ihr kriegt.

Das gilt aber auch bei ganz wichtigen Entscheidungen der Mächtigen aus allen Ländern der Welt.


Abb Deshalb hat UNICEF gemeinsam mit anderen Organisationen im Jahr 2002 einen Weltkindergipfel in New York abgehalten, an dem die Regierungschefs aus über 70 Ländern teilgenommen haben, um ihre Pläne zur Umsetzung der Kinderrechte zu vereinbaren.

Aber nicht nur die Erwachsenen, sondern auch 400 Kinder aus der ganzen Welt. Zum ersten Mal durften Kinder an einer UNKonferenz teilnehmen und mitreden.

Diese Kinder haben überlegt, was sie wichtig finden, und was die Politiker der Länder besser machen sollen. Das haben sie dann in einer gemeinsamen Erklärung vorgelesen.

Sie haben die ganze Welt darauf aufmerksam gemacht, dass Kinder eine Stimme haben, die gehört werden muss und dass die Kinder auch bereit sind, mit den Erwachsenen an der Lösung der Probleme aller Menschen mitzuarbeiten.

 

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von: http://www.unicef.de

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