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Saturn

Saturn (lateinisch: Saturnus) ist ein Gott der römischen Mythologie.

Er war vor allem der Gott der Bauern und des Ackerbaus und galt als ein Symbol des Goldenen Zeitalters.

Dieses Zeitalter endete nach seiner Entmachtung durch seinen Sohn Jupiter, als er zusammen mit seiner Frau Ops, der römischen Göttin des Erntesegens und der Fruchtbarkeit, nach Latium floh, wo er von Ianus aufgenommen wurde.

Aus Dankbarkeit lehrte er die Einwohner Latiums die Kunst des Ackerbaus. Zusammen mit Saturn wurde die weithin vergessene Göttin Lua (die von den Römern ursprünglich als seine Frau angesehen wurde) geehrt, die mit Verderben in Verbindung gebracht wird.

In seinem Tempel in Rom auf dem Forum Romanum wurde der römische Staatsschatz (aerarium Saturni) aufbewahrt.

Sein Hauptfest, die Saturnalien, fand alljährlich vom 17. Dezember an durch mehrere Tage statt.

Dieses Fest begann mit einem Opfer im Tempel und setzte sich mit einem großen gelage fort. Es war die beliebteste und fröhlichste Feierlichkeit im antiken Rom.

Man beschenkte sich gegenseitig und Sklaven und Hausherren speisten an einem Tisch.

Dem Gott Saturn ist der sechste der Planeten zugeordnet, was im Altertum der äußerste der Planeten war.

Auch der englische Tagesname „Saturday" für Samstag bezieht sich auf diesen Planeten.

In der mittelalterlichen Astrologie stand Saturn - der herkömmlich mit einer Sichel oder Sense dargestellt wird - für Unglück, Sorgen, Traurigkeit, Krankheiten und harte Arbeit, jedoch auch für Ordnung und Maß.

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