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Schiffsantriebe bis 1820 – Treidelschifffahrt -

Abb Auf den Flüssen werden die Schiffe flussaufwärts getreidelt: Menschen später Pferde ziehen die Schiffe an langen Leinen, die vom Treidelmast des Schiffes bis zum Ufer reichen.

Sieben bis acht Menschen entsprechen dabei einem Pferd.

Das Leben der Treidelpferde und der "Leinenreiter" ist hart und gefährlich.

Die Pferde müssen schräg laufen, vom Wasser abgewandt, durch die einseitige Belastung gehen sie entsprechend schief.

Der Pferdeknecht reitet im Damensitz, um bei Gefahr schnell abspringen zu können.

Er führt ein Beil mit sich, das er bei Unfällen in Untiefen und Strudeln zum Durchhauen der Seile benötigt, um die Pferde zu retten.

 

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, www.WSV.de

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