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- Die verschiedenen Arten der Kamele

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Heute leben nur noch vier verschiedene Arten von Kamelen: das Dromedar, das Kamel, das Guanakos und das Vikunja.

Das einhöckrige Dromedar ist das Last- und Reittier der Wüstenbewohner. Dromedare leben in Wüsten, Grasländern und Ebenen von Nordafrika und dem mittleren Osten.

Das zweihöckrige Kamel ist ebenfalls ein Last- und Reittier, liefert den Menschen aber auch Fleisch und Milch. Kamele leben in den Wüsten und Steppen Zentralasiens, Chinas und der Mongolei.

Das Guanako (Foto 1) lebt als wildes Tier noch in Südamerika, und als Haustierrasse gibt es das Alpaka, welches ebenso wie das Lama als Wolllieferant gezüchtet wird. Guanakos leben in den Halbwüsten von Südamerika von Peru bis Patagonien.

Die wild lebenden Vikunjas (Foto 2) wurden wegen ihres schmackhaftes Fleisches und der prachtvollen Wolle in großen Mengen gejagt, weshalb ihre Anzahl stark abgenommen hat. Ihr Lebensraum ist halbtrockenes Grasland in Südamerika von Peru bis Nordchile.

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Die vier noch heute lebenden Arten dieser ehemals viel größeren Familie der Kamele sind Wiederkäuer und Paarhufer mit langen Beinen. Zwei Arten von ihnen sind vollständig domestiziert: das Dromedar und das zweihöckrige Kamel, auch Trampeltier genannt.

Domestizieren bedeutet: Diese Tiere leben nicht mehr als wilde Tiere sondern wurden zu Haustieren gezüchtet.

Nur in der Wüste Gobi leben noch einige wilde Kamele, und in Südamerika gibt es wilde Rassen von Guanakos und Vikunjas.

 

Kamele und ihre Verwandten haben an jedem Fuß nur 2 Zehen. Die Fußknochen sind seitlich verbreitert, und die Sohlenflächen sind mit dicken Schwielen gepolstert. Jeder Zeh hat an der Oberseite einen hufartigen Nagel.

Vor allem bei den Kamel sind die Schwielen besonders gut gepolstert. Die gespreizten Zehen bieten so in sandigem und weichem Boden einen viel besseren Halt als normale Hufe.

Kamele haben einen kleinen Kopf. Ihr Maul ist nach vorne verlängert und endet in einer gespaltenen Oberlippe.

Mit den langen nach vorne gerichteten unteren Schneidezähnen und mit dem harten Zahnfleisch des Oberkiefers können diese Tiere Pflanzenteile abschneiden. Kamele sind reine Pflanzenfresser und ernähren sich von Gräsern, Blättern und Zweigen. Alle Kamele haben wie andere Wiederkäuer einen vierteiligen Magen.

Die Höcker der Kamele und der Dromedare sind Fettspeicher, in denen sie Nährstoffe für Hungerzeiten speichern.

Dadurch können sie 6 bis 8 Tage Lasten tragen, ohne Wasser und Nahrung aufzunehmen. Die Höcker sind bei den schwierigen Lebensbedingungen dieser Wüstenbewohner von großer Bedeutung.

 

Quelle:
Foto 1: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Guanako.jpg
http://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Free_Documentation_License

Foto 2: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Vikunjas.jpg
Vikunjas: Dieses Foto wurde von mir fotografiert und unter der GFDL veröffentlicht.)

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