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Zugvögel

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Im Monat April sind die meisten Zugvögel von ihrer langen Flugreise wieder zurück, denn viele Vogelarten, die im Frühling bei uns nisten und brüten, haben den Winter über in wärmeren Ländern verbracht.

Sie kommen aus dem Süden zurück in den Norden, da es hier mehr freie Flächen gibt, die ihnen Nist- und Brutplätze bieten.

Außerdem haben sie hier mehr Zeit, Futter für ihre geschlüpften und hungrigen Jungen zu suchen.

Denn in den tropischen Ländern sind die Tage das ganze Jahr über gleich lang.

Hier bei uns aber werden die Tage bis zum Sommer immer länger.

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Viele der europäischen Zugvögel kommen aus Südeuropa oder aus dem Mittelmeerraum zu uns zurück, um hier ihre Brutplätze aufzusuchen (z.B. Stare, Bachstelzen, Hausrotschwanz).

Doch es gibt auch Vogelarten, die viele tausend Kilometer für ihre Rückkehr bewältigen mussten.

Die Wildgänse, Schwalben, Weißstörche, Nachtigallen und auch der Kuckuck verbringen die Zeit des kalten Winters in Europa in den warmen Gebieten Afrikas.

In großen Schwärmen haben sie ihre Wanderroute über Meere und Gebirge zurückgelegt, um wieder bei uns nisten und brüten zu können.

 

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Den Rekord unter den Zugvögeln halten die Schwalben, die zwischen den Brut- und Überwinterungsgebieten bis zu 13.000 km zurücklegen.

Die arktische Küstenschwalbe hält dabei den absoluten Rekord.

Auf der Reise aus den Brutplätzen im nördlichen Nordamerika bis zum östlichen Südafrika und zurück legen die Küstenseeschwalben über 40.000 km zurück.

Das ist die mit Abstand weiteste jährliche Migration eines Vogels.

Um eine solche außergewöhnliche Heldentat zu vollbringen, müssen die Vögel von jedem Jahr 8 Monate in der Luft verbringen – und das 24 Stunden am Tag.

Kein Vogel auf der Welt reist so weit wie die Küstenseeschwalbe.

Da die Zuggeschwindigkeit zwischen 40 und 80 km/h liegt, dauert auch der Flug der anderen Zugvögel oft viele Wochen.

Noch immer ist nicht vollständig geklärt, woran sich die Vögel auf ihrer langen Reise orientieren.

Tagziehende Arten orientieren sich wohl am Sonnenstand und an der Lage der Berge, Küsten, Flüsse, Seen und Inseln, während sich nachtziehende Vögel wohl eher nach dem Stand der Sterne richten.

Die Vogelzugforschung wendet die Vogelberingung an, um Auskunft über die zurückgelegten Entfernungen und den Aufbruchs- und Ankunftstermin der Tiere zu bekommen.

 

Quelle:
Foto 1 und 2: http://images.fws.gov/

Foto 3: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Zugvoegel_hassloch_20051014_662.jpg
http://en.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons
Haßloch (Pfalz), Germany – Zugvögel auf Hochspannungsmast, vermutlich Stare / migratory birds (persumably Common Starling) on a high-voltage power line
Fotograf / Photographer: Georg Slickers

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