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Die Grachten - Früher offene Abwasserleitungen

Abb Jahrhundertelang hatten die Amsterdamer Grachten auch noch eine weniger hygienische Funktion: Die stark befahrenen Wasserstraßen der Stadt dienten nämlich gleichzeitig als offene Abwasserkanäle.

Wohnhäuser und Fabriken leiteten das Abwasser in die Grachten ab und auch Müll, Schlachtabfall und allen Unrat, der auf den Märkten liegen geblieben war, wurde in die Grachten geworfen.

Der deutsche Pastor F.W. Dethmar, der 1838 Amsterdam besuchte, ging daher mit hocherhobener Nase durch die Stadt.

In seinem Reisebericht schreibt er: „Der Fremde, der die in blaue Nebel gehüllte Stadt betrachtet, und im Herbst ihre unangenehmen Dünste einatmet, wird sie ohne zu zögern zum ungesündesten Ort der Welt erklären."

Heutzutage sind die Grachten ziemlich sauber, obwohl die grüne Färbung des Wassers - die durch Algen entsteht - vielleicht anderes vermuten lässt.

Es heißt, dass die Grachten im Durchschnitt drei Meter tief sind, aber viele Amsterdamer sind davon überzeugt, dass sie weit weniger tief sind.

Einem hartnäckigen Gerücht zufolge, kann man von dieser Angabe ruhig zwei Meter abziehen: Einen Meter für den Schlick, der sich gebildet hat und einen Meter für alle kaputten Fahrräder, die im Laufe der Jahre in den Grachten gelandet sind.

 

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung von: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
Nederlands Bureau voor Toerisme & Congressen
www.niederlande.de

Fotos: http://www.bigfoto.com/

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