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Bandrobbe

Abb Bei der Bandrobbe (lat.: Phoca fasciata) handelt es sich um eine in der Arktis verbreitete Robbe aus der Familie der Hundsrobben.

Die Bandrobben bewohnen die arktischen Teile des Pazifiks, und dort vor allem das Beringmeer.

Sie verbringen die größte Zeit ihres Lebens auf dem Treib- und Packeis und kommen nur sehr selten an die Küsten.

Die ausgewachsenen Bandrobben sind deutlich erkennbar durch ihr dunkelbraunes Fell, das vier weiße, gut sichtbare Streifen aufweist.

Ein Streifen verläuft um den Hals, einer um das Körperende, und je eine kreisförmige Markierung auf den Körperseiten, welche die Vorderflossen umschließt.


Abb Der Kontrast ist bei den Männchen besonders stark und auffällig, während bei den Weibchen der Farbunterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen oft weniger deutlich erkennbar ist.

Die neugeborenen Bandrobben sind zunächst einfarbig weiß.

Als jugendliche Robben weisen sie dann eine graue Färbung, die im Laufe der Jahre an manche Körperstellen dunkler und heller wird.

Erst im Alter von vier Jahren hat sich dann die typische Zeichnung der Bandrobben entwickelt.

Bandrobben haben eine Größe von etwa 150 cm und erreichen ein Gewicht von 90 kg.

 

Abb Sie ernähren sich vorwiegend von Fischen, Kopffüßern und Krebstieren. Die jungen Robben fressen fast ausschließlich Krebstiere.

Bandrobben leben als Einzelgänger und bilden keine Herden.

Die Jungtiere werden von April bis Mai auf dem Eis zur Welt gebracht und etwa vier Wochen lang von den Weibchen gesäugt und anschließend verlassen.

Eine junge Bandrobbe lebt dann noch einige weitere Wochen auf dem Eis, in denen sich das dichte, weiße Fell verliert.

Während dieser Zeit verliert sie oft sehr viel an Gewicht.


Abb Nach dieser Zeit auf dem Eis ist sie in der Lage, selbstständig zu tauchen und zu jagen.

Bandrobben sind mit vier bis fünf Jahren geschlechtsreif, ihre Lebenserwartung liegt bei etwa dreißig Jahren.

Die jungen Bandrobben sehen den Sattelrobben etwas ähnlich, und wie diese waren sie einst eine sehr begehrte Beute von Pelzjägern.

Da sie aber keine Herden bilden, waren die Bandrobben immer schwieriger zu fangen als Sattelrobben. Seit im Jahre 1969 die Jagd auf Bandrobben eingeschränkt worden ist, haben sich die Bestände erholt.

 

Quelle:
Fotos: http://www.oceanexplorer.noaa.gov/gallery/
public domain

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