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Seehund

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Der Seehund (Phoca vitulina) ist eine in allen nördlich-gemäßigten Meeren verbreitete Robbe aus der Familie der Hundsrobben, die hauptsächlich im Nordatlantik und Nordpazifik vorkommt.

Sie erreicht eine Länge von 1,4 - 1,8 Metern und Gewicht von etwa 150 kg.

Der Seehund hat einen verhältnismäßig großen, runden Kopf, einen recht kurzen Rumpf und kurze Flossen.

Die meisten Seehunde weisen ein graues Fell mit dunklen Flecken auf, doch kann die Farbe variieren.

Die Flecken können auch hellgrau bis dunkelbraun oder schwarz ausfallen.

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Die Männchen sind größer als die Weibchen.

Gewöhnlich legt der Seehund keine weiten Strecken zurück. Er geht meistens in geschützten Buchten zwischen den Felsen an Land und schwimmt auch in Flüssen und Seen.

Er geht hauptsächlich tagsüber auf Nahrungssuche und fängt Fische, Tintenfische und Krebstiere.

Man hat beobachtet, dass die Tiere fast eine halbe Stunde lang unter Wasser bleiben können.

In der Regel tauchen sie jedoch nicht länger als 4 - 5 Minuten.

 

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Während die ausgewachsenen Seehunde ausschließlich Fische fressen, ernähren sich jüngere Seehunde zu einem Großteil auch von anderen Meerestieren wie Krebstieren.

Im Wasser sind die Seehunde Einzelgänger, auf Sandbänken kommen sie oft auch zu kleinen Gruppe zusammen.

Da sie jedoch keine sozialen Tiere sind und aggressiv auf Berührung durch Artgenossen reagieren, fügen sich bisweilen gegenseitig blutige Wunden zu.

Auf den Sandbänken findet man sie daher meistens gleichmäßig verteilt, mit einem Mindestabstand von etwa 1 – 2 Metern zwischen zwei Tieren.

 

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Das Liebesspiel und auch die Paarung finden im Wasser statt.

Die Mutter umsorgt behutsam und ängstlich ihr Junges, das sie 2-6 Wochen lang säugt.

Das Jungtier ist bei der Geburt schon sehr weit entwickelt und ist sofort in der Lage zu schwimmen.

Schon nach 2 - 3 Tagen kann es 2 Minuten lang tauchen. Wenn der junge Seehund entwöhnt ist, ist er selbständig; zu diesem Zeitpunkt paart sich das Weibchen bereits erneut.

Bekommt ein Weibchen zwei Junge, nimmt es nur eines an. Das andere, das man als Heuler bezeichnet, muss verhungern.

Es ist für die Tiere vorteilhaft, wenn sie sich während ihres Aufenthaltes im Wasser über Vorgänge an Land informieren können, ohne das schützende Wasser verlassen zu müssen.

Bei vielen im Wasser lebenden Arten liegen Augen, Nasen- und Ohröffnungen in einer Ebene, so dass beim Auftauchen zuerst die drei Sinnesorgane aus dem Wasser ragen.

 

Quelle:
Fotos: http://nmml.afsc.noaa.gov/gallery/pinnipeds/galleryp/
public domain
"National Oceanic and Atmospheric Administration, National Marine Fisheries Service, Alaska Fisheries Science Center, National Marine Mammal Laboratory."

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