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Gold-Baumsteiger

Abb Die Vertreter der Färberfrösche, zu denen auch der Gold-Baumsteiger gezählt wird, gehören zu den Tieren mit den stärksten Giften überhaupt.

Sie werden auch Pfeilgiftfrösche genannt, denn die Ureinwohner der tropischen Regenwälder vergiften mit den Hautsekreten dieser Frösche ihre Pfeilspitzen, um sich so die Jagd nach Affen und Vögeln zu erleichtern.

Viele dieser Arten sind bunt gefärbt, um auf ihren Giftschutz aufmerksam zu machen und potentielle Räuber zu warnen.

Die aufwendige Brutpflege wird vom Männchen übernommen.


Steckbrief 

Verwandtschaft: Froschlurche, Färberfrösche
Lebensraum: tropische Regen- und Sekundärwälder
Futter: Insekten, Würmer, Bodenameisen, Milben, Springschwänze, Raupen
Geschlechtsreife: 1 Jahr
Lebenserwartung: etwa 5 Jahre
Geleggröße: 5 bis 23 Eier
Brütendes Tier: Männchen
Gesamtlänge: 25 bis 40 mm
Fortpflanzung: Steigen zur Fortpflanzung auf die Bäume. Das Weibchen legt ihre Eier auf Bromelienblätter ab. Anschließend befruchtet das Männchen die Eier.
Lebensweise: tagaktiver Bodenbewohner


 

Brutpflege 

Das Männchen bewacht und bewässert wenn nötig das Gelege. Jeweils eine bis drei der geschlüpften Kaulquappen transportiert es in einem Bromelienkelch zum nächstgelegenen natürlichen Wasserbecken.

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung von: Zoo Zürich, www.zoo.ch

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