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Weißkopfsaki

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Weißkopfsakis sind im Allgemeinen ruhige und scheue Tiere, die sich lieber im Unterholz und in der mittleren Baumschicht als in den Baumkronen aufhalten.

Obwohl sie ohne Probleme auf allen Vieren laufen und klettern können, ziehen sie in den meisten Fällen das Springen vor.

Man hat schon Weißkopfsakis beobachtet, die mehr als 10 Meter weit gesprungen sind. Diese Fähigkeit hat ihnen bei den Einheimischen den Namen "Fliegender Affe" eingetragen.

Übrigens: Die Männchen kannst du an der weißen Gesichtsmaske ganz einfach von den Weibchen unterscheiden.

Zusammenleben mit den Krallenaffen

In Südamerika gibt es die Familie der Kapuzinerartigen, zu denen der Weißkopfsaki gehört, und die Familie der Krallenaffen, die ihren Namen den Krallen an Zehen und Fingern verdanken, die sie anstelle von Nägeln haben.

 Weil die Kapuzinerartigen größer und schwerer sind, bleiben ihnen im Gegensatz zu den Krallenaffen die Nahrungsquellen auf den äußersten Ästen der Bäume verwehrt. Dies ermöglicht eine sinnvolle Aufteilung des gemeinsamen Lebensraumes.

Steckbrief 

Verwandtschaft: Neuweltaffen, Kapuzinerartige
Lebensraum: tropischer Regenwald, Gebirgswälder
Futter: Früchte, Samen, Blüten
Gewicht der Männchen: 1,5 bis 2,1 kg
Gewicht der Weibchen: 1,5 bis 2,1 kg
Gewicht der Jungtiere: Neugeborene etwa 110 g
Paarungszeit: ganzjährig
Tragzeit: 173 bis 176 Tage
Wurfgröße: 1 Junges
Geschlechtsreife: 3 bis 4 Jahre
Lebenserwartung: mehr als 14 Jahre

 

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung von: Zoo Zürich, www.zoo.ch

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