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Sonett 71

Nicht länger traure du um meinen Tod,
Als wie die Glocke klingt mit dumpfem Tone,
Der Welt verkündend, dass ich ihrer Not
Entgangen bin und bei den Würmern wohne.

Ja, liest du diese Zeilen, weihe mir
Kein Angedenken, da ich so dich liebe;
Dass besser ich vergessen bin von dir,
Als dass Erinnrung deine Brust betrübe.

Und wenn ich modre in des Todes Haus,
Und du wirst noch auf diese Lieder sehn,
So sprich nicht einmal meinen Namen aus;
Die Liebe lass mit meinem Tod vergehn,

Dass deinen Schmerz die kluge Welt nicht sieht
Und dich verlacht, wenn ich vom Leben schied.

 

 

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/shakespr/sonett/0sonette.htm

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