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Zweiter Weltkrieg

Abb Hitler reichte die territoriale Vergrößerung des Deutschen Reichs nicht.

Er wollte mehr. Im März 1939 ließ er deutsche Truppen nach Prag einmarschieren, und am 1. September desselben Jahres entfesselte er mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg.

In fünfeinhalb Jahren kostete der Krieg 55 Millionen Menschen das Leben und verwüstete weite Teile Europas.

Viele Länder erlebten die Deutschen als harte Besatzer. Die eroberten Gebiete reichten von der französischen Atlantikküste bis vor die Tore Moskaus, von Nordnorwegen bis nach Nordafrika.

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein gnadenloser Vernichtungsfeldzug im Osten.

Mit dem Kriegseintritt der USA 1941 und der Niederlage in Stalingrad 1943 wendete sich das Blatt. Bei der Befreiung der besetzten Gebiete fanden die alliierten Truppen mehr oder minder stark organisierte Widerstandsgruppen vor.

Aber auch in Deutschland hatte es in allen Jahren immer wieder verzweifelten Widerstand Einzelner oder verschiedener Gruppen aus allen Schichten des Volkes gegeben.

Ein von Graf Stauffenberg und anderen Widerstandskämpfern am 20. Juli 1944 verübtes Bombenattentat scheiterte: Hitler überlebte und ließ über viertausend Menschen hinrichten.

So ging der Krieg unter großen Opfern auf beiden Seiten weiter, bis das ganze Reichsgebiet von Alliierten besetzt war, Hitler am 30. April 1945 Selbstmord beging und eine Woche später das finsterste Kapitel in der deutschen Geschichte mit der bedingungslosen Kapitulation endete.

 

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung: Auswärtiges Amt
www.auswaertiges-amt.de
Wenn die Informationen dieser Wissenskarte möglicherweise nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen,
können sie auf der Website des Auswärtigen Amtes abgerufen werden:
http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de

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