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Sonett 109

Nein, falsch von Herzen darfst du mich nicht nennen,
Schien Trennung auch zu löschen meine Glut;
Ich könnte eher von mir selbst mich trennen
Als mich von dir, da meine Seele ruht.

Dort ist der Liebe Heim! Hinausgeführt
Hat mich mein Pfad, nun kehr' ich wieder ein
Zur rechten Zeit, nicht von der Zeit berührt,
Und bade mich in eignen Tränen rein.

Oh, glaube mir, und wäre auch mein Leben
Befleckt von allen Fehlern der Natur,
So sank ich nicht, für nichts dahinzugeben
Das höchste Heil, das ich in dir erfuhr.

Nichts außer dir gilt mir der Erdenball,
Du meine Rose, du mein ein und all!

 

 

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/shakespr/sonett/0sonette.htm

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