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Sonett 131

So grausam bist du, als käm' dieses Recht
Wie andern dir durch stolze Schönheit zu;
Du weißt genau, für deinen armen Knecht,
Für mich, der schönste Edelstein bist du!

Zwar mancher meint von deinem Angesicht,
Nie könn' es schaffen soviel Liebespein;
Und dass er irrt, behaupt' ich offen nicht,
Wenn ich's auch schwöre still für mich allein.

Und zur Bestätigung für meinen Eid
Sind tausend Seufzer, denk' ich an dein Bild,
Zu diesem Zeugnis allesamt bereit,
Dass mir dein Schwarz doch als das Höchste gilt.

Denn schwarz bist du in deinen Taten bloß,
Und diese ziehen die Verleumdung groß.

 

 

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/shakespr/sonett/0sonette.htm

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