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Sonett 136

Wenn dich dein Herze schilt, ich sei zu dreist,
So schwöre ihm, daß ich sein Wille bin,
Und seinen Willen liebt es, wie du weißt,
Und gibt sich drum gern meiner Werbung hin.

Will wird dann deiner Liebe Schatz verwalten,
Bringt dir mit seinem andre Willen dar,
Ein weites Maß kann vieles ja enthalten,
Und einer gilt nichts in der großen Schar.

Lass ungezählt mich in der Menge stehn,
Wenn ich nur einer bin für dich an Wert,
Verwirf als Nichts mich, doch du musst gestehn,
Dass selbst das Nichts des Süßen nicht entbehrt.

Wenn wohl dein Herz nur meinen Namen will,
So liebst du mich, mein Name ist ja Will.

 

 

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/shakespr/sonett/0sonette.htm

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