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Förderung von Erdöl

Abb Erdöl hat in den letzten Jahrzehnten überragende Bedeutung in der Energieversorgung gewonnen.

Nur selten tritt es von selbst an die Oberfläche, im allgemeinen liegt es unter tiefen Gesteinsschichten verborgen. Um auf Erdöl zu stoßen, wird der Boden wissenschaftlich untersucht (geophysikalische Untersuchung). Vermutet man ein Erdöllager unter dem Gestein, erfolgt eine Probebohrung. Nur wenige Bohrungen führen zum Erfolg, daher ist die Erdölsuche zeitaufwändig und teuer.

Der Bohrturm: 

Abb Jede Bohrung erfordert einen Bohrturm.

Dabei handelt es sich um einen Gittermast, der über der Bohrstelle aufgebaut wird. Er trägt einen Flaschenzug, mit dem man das Bohrgestänge und den Bohrer senken und heben kann.

Da solche Bohrungen kilometerweit in die Tiefe führen, benötigt man eine ganze Reihe aneinandergesetzter Bohrstangen. Jede Bohrstange ist ca. 10m lang. Am Ende befindet sich der Bohrmeißel, der durch stoßende und drehende Bewegungen in die Tiefe eindringt.

Um das Bohrloch zu sichern, wird ein Stahlrohr eingelassen. Der Zwischenraum zwischen Stahlrohr und Bohrwand wird mit Zement ausgegossen.

 

Abb Manche Erdöllager kommen am Rand der Kontinente unter dem Meer vor. Man benötigt dann besondere Vorkehrungen um Standflächen für das Bohrgerät zu finden. Hier kommt die sogenannte Bohrinsel zum tragen. Je nach Wassertiefe ist diese Bohrinsel auf dem Meeresgrund verankert oder schwimmt frei auf der Meeresoberfläche.

 

Quelle: Bild/Zeichnung © Ruhrgas-AG 2000

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