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Joan Miró

Abb Joan Miró wurde am 20. April 1893 in Spanien geboren. Die Familie Miró lebte zu der Zeit in Barcelona. Sein Vater war Goldschmied und seine Mutter kümmerte sich um ihn und seine kleinere Schwester Dolors.

Seine Eltern hatten wenig Verständnis für Joans künstlerische Neigungen. In der Schule war er eher ein schlechter Schüler, da er in sich gekehrt war und träumte. Seine Fantasien lebte er in der Kunst aus.

Seinen ersten Zeichenunterricht bekam er mit sieben Jahren. Da er sehr oft krank war, durfte er zur Genesung zu seiner Großmutter fahren. Hier malte er von morgens bis abends. Motive fand er genug im Trubel des kleinen Dorfes auf Mallorca.

Auf Wunsch des Vaters begann er mit 14 Jahren eine kaufmännische Ausbildung. Diese schloss er mit 17 Jahren ab. Danach besuchte er eine Kunstakademie. Seine Eltern unterstützten ihn dabei nicht, aber tolerierten es.

Mit 19 Jahren wurde er in der Kunstakademie Gali in Barcelona aufgenommen. Im Jahr 1918 zeigte er seine Werke zum ersten Mal in einer Ausstellung.

Viele Reisen brachten ihn nach Paris und Amerika. In Amerika wurde er sogar 1968 zum Ehrendoktor der Harvard Universität ernannt.

Im Alter von 90 Jahren verstarb Miró am 25. Dezember 1983. Er wurde im Familiengrab auf dem Friedhof in Barcelona beigesetzt.

Bildbetrachtungen: 

Das Bild "Karneval des Harlekins" hat er 1924/1925 gemalt. Es zählt zu den bekanntesten Werken Mirós. In diesem Werk kann man den unverwechselbaren Stil Mirós erkennen. In einem Raum mit Tisch und Fenster ordnete er merkwürdige Geschöpfe an. Sie bestehen hauptsächlich aus schematischen Formen. Beliebte Motive lassen sich in vielen Bildern wiedererkennen, so zum Beispiel eine Leiter.

Formen, Farben und Zeichen arrangierte er frei nach seiner Fantasie. Dieses Bild erweckt einen fröhlichen Eindruck im Betrachter.

 

1953 malte Miró das Bild "Blau". Auf den in verschiedenen Blautönen gehaltenen Hintergrund wurden Bildzeichen in kräftigen Farben aufgetragen. Er benutzte sehr gerne die Farben Rot, Blau, Gelb, Orange, Grün, Braun und Schwarz. Sieht man die Zeichen für sich können sie in ihrer Bedeutung völlig offen sein. Im Zusammenhang kann man aber Augen, Nasen, Haare, Arme oder sogar Kleidungsstücke sehen. Die Realität in den Bildern Mirós wurde durch starke Farben verfremdet.

 

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