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Bobtail / Altenglischer Schäferhund

Aussehen 

Abb Das Fell des Bobtails ist lang, zottig und strähnig, ohne Locken, und trägt alle Töne von grau und weiß. Darunter liegt eine dichte, wasserabstoßende Unterwolle. Auch die "Läufe" (Beine) sind reichlich mit Haar bedeckt. Da er einen leicht schwankenden Gang hat, wirkt er insgesamt ein wenig wie ein tapsiger Bär. Der Kopf ist kantig und breit. Daran liegen kleine, flach am Kopf anliegende Ohren. Eine große schwarze Nase mit weiten Nasenlöchern sitzt an der Schnauzenspitze. Die dunkelbraunen, manchmal auch hellblauen Augen stehen weit auseinander. Der Körper wirkt insgesamt kurz und gedrungen. Der Bobtail wird etwa 56 cm hoch und bis zu 40 kg schwer. Bobtail heißt übersetzt "Stummelschwanz". Daher hat diese Rasse ihren Namen. Denn bei vielen Bobtails ist der Stummelschwanz angeboren. Bei allen anderen wird er meistens "kupiert" (unter Betäubung abgeschnitten).

Charakter und Eigenarten 

Abb Der Bobtail gehört zu einer der ältesten Hütehundrassen in England. Er gilt als sehr temperamentvoll, gutmütig und kinderlieb und wird heute als Familienhund gehalten. Er ist auch sehr intelligent, selbstbewusst und selbstständig und ist als guter Wachhund bekannt. Seine Lebenserwartung beträgt 14 Jahre.

 

Geschichte 

Der Bobtail wurde im Westen Englands entwickelt, denn dort brauchten die Vieh- und Schafzüchter einen guten Hüter für ihre Tiere, der auch half, das Vieh zum Markt zu treiben. Der "Bearded Collie" gehört wie andere Hütehunde zu seinen Vorfahren. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich der Bobtail in ländlichen Gebieten sehr. 1873 wurde er in Großbritannien erstmals auf einer Hundeausstellung vorgeführt.

 

Quelle:
Foto 1: www.chez.com (2004)
Foto 2: Norbert Gutscher (2004), Wikipedia

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