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Gartenkreuzspinne

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Vorkommen

Die Gartenkreuzspinne ist die bei uns bekannteste und am häufigsten vorkommende Spinnenart, und man kann sie in ganz Mitteleuropa antreffen.

Du kannst sie an Waldrändern, in Wiesen oder Gärten finden. Sie kommt nicht vom Garten ins Haus, da sie nur im Freiland lebt.

Meistens sitzt sie in der Mitte ihres Netzes, das sie nur selten verlässt, da sie hier auf Beute lauert.

Die natürlichen Feinde der Gartenkreuzspinne sind die Vögel.

Aussehen

Das Kreuz auf dem Rücken der Spinne kommt durch die weißen Flecken zustande, die in zwei sich kreuzenden Linien anordnet sind.

Die Farbtönung der Gartenkreuzspinne kann von gelblich über gräulich, braun oder rostrot gehen oder auch mehrfarbig sein.

Wie alle anderen Spinnen hat sie acht Beine, die behaart und sehr lang sind. Das Weibchen erreicht eine Größe von ungefähr 1,7 cm; das Männchen ist nur halb so groß.

Am Hinterleib befinden sich auch die Spinnwarzen, mit denen sie die Spinnfäden abgibt, um ihr Netz zu spinnen.

Nahrung

Als Beute dienen der Gartenkreuzspinne vor allem kleine Insekten wie Fliegen, Mücken, Hummeln oder Heuschrecken.

In der Mitte ihres Netzes ( das man auch Radnetz nennt) lauert sie, bis sich ein Insekt an den klebrigen Fäden ihres Fangnetzes verfängt.

Mit ihren kleinen Fangarmen vor dem Kiefer erfasst sie die Beute und lähmt oder tötet sie durch einen Biss, um sie dann in viele Spinnfäden einzuwickeln und auszusaugen.

Auch ein Mensch kann von einer Gartenkreuzspinne gebissen werden. Dieser Biss ist zwar unangenehm – ähnlich dem Stechen einer Biene oder Wespe – aber für den Menschen völlig ungefährlich.

Fortpflanzung

Im August beginnt dann die Paarung mit den reifen Weibchen, welche für die Männchen oft lebensgefährlich ist, weil sie nach der Paarung häufig von den Weibchen gefressen werden.

Die eigentliche Paarung dauert nur wenige Sekunden. Im Herbst legt das Weibchen in einem gelblichen Kokon die Eier ab. Oft stirbt das Weibchen sofort anschließend.

Die Eier der Gartenkreuzspinne überwintern in diesem Kokon, aus dem im Frühjahr die jungen Spinnen schlüpfen. Nach ihrem ersten Sommer fallen sie, wenn der Winter anfängt in eine Winterstarre und sind erst im nächsten Sommer ausgereift.

 

 

Quelle:
Fotos: Copyright © 2008 GSM Grundschulmaterial Verlagsgesellschaft mbH (MF)
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