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Triceratops

Aussehen: 

Abb Der Triceratops gehört zur Familie der Ceratopidae, die wiederum zur Unterordnung Ceratopia gezählt wird. Er gilt als der bekannteste Ceratopia und war mit einer Länge von 9 Metern der größte und mit einem Gewicht von etwa 10 Tonnen der schwerste unter ihnen. Zudem scheint er auch der am häufigsten vertretene gewesen zu sein. Er lebte während der späten Kreidezeit vor 68 bis 65 Millionen Jahren.

Wie alle Vertreter seiner Familie besaß auch Triceratops einen kräftigen, massigen und gedrungenen Körper. Seine breiten Füße verliehen ihm große Standfestigkeit.

Der Name "Triceratops" heißt übersetzt "Dreihorngesicht", da er ein dickes kurzes Horn auf der Nase und zwei über 1 Meter lange, schmalere Hörner oberhalb der Augen besaß. Sein Nackenschild erreichte eine Länge von über 2 Metern. Dieses massiv gebaute Nackenschild diente in erster Linie zur Verteidigung.

Bis heute kennt man 15 verschiedene Triceratopsarten, die anhand ihres Knochenschildes unterschieden werden. Es ist aber gut möglich, dass es sich in einigen Fällen lediglich um verschiedene Geschlechter beziehungsweise um Tiere in verschiedenen Altersphasen handelt.

Verhaltensweisen: 

Abb Da viele der gefundenen Schädel, Nackenschilde und Hörner eine Beschädigung aufweisen, vermuten die Forscher, dass diese Tiere häufig miteinander kämpften und dabei vielleicht mit ihrem Kopf versuchten, sich gegenseitig abzudrängen. Ob die spitzen Hörner dabei eine Rolle spielten, oder ob diese ausschließlich zur Abwehr der wirklich gefährlichen Feinde wie Tyrannosaurus oder Albertosaurus eingesetzt wurden, können die Wissenschaftler nicht mit Gewissheit sagen.

 

Wie viele andere Pflanzenfresser wird wahrscheinlich auch Triceratops in großen Herden den Westen Nordamerikas durchzogen haben. Über das Verhalten des Triceratops können nur Mutmaßungen angestellt werden. Viele Forscher nehmen jedoch an, dass eine Triceratopsherde - ähnlich wie die heutigen Moschusochsen - nicht vor ihren Feinden geflohen ist, sondern sich in einem schützenden Kreis um die Jungtiere und die Weibchen aufstellte. So hätte jeder Angreifer erst einen dichten Wall aus Nackenschilden und Hörnern durchbrechen müssen, ehe er an seine Beute gekommen wäre.

 

Quelle: Bilder copyright http://www.lautringer.de
Texte: http://www.dinosaurier-interesse.de

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