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Huflattich

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Der Huflattich (lat.: Tussilago farfara) wird häufig mit dem erst wesentlich später blühenden Löwenzahn verwechselt.

Die beiden Pflanzen sind aber deutlich daran zu unterscheiden, dass der Löwenzahn keinen geschuppten Blütenstängel hat.

Ferner erscheinen beim Löwenzahn die Blüten nach den Blättern, während beim Huflattich schon im März bis April zuerst die leuchtend gelben Blüten erscheinen.

Die hufeisenförmigen, weichen Blätter erscheinen erst, wenn die Blüten längst verblüht sind. Sie haben einen milden aromatischen Geruch und sind auf der Unterseite grau verfilzt.

Da die Blüten des Huflattichs zu den ersten Blumen des Vorfrühlings zählen und den Insekten (Bienen, Hummeln, Käfern und Schwebfliegen) die erste Nahrung bieten, sollte man nicht den gesamten Bestand an einer Stelle abpflücken.

 Weil der Huflattich als eine bedeutsame Heilpflanze bei Hustenreiz gilt, wird er nämlich sehr häufig abgeerntet.

Normalerweise wird der Huflattich in der Naturheilkunde gegen Erkrankungen der Atmungsorgane vom einfachen Husten bis hin zum Asthma eingesetzt.

Aber auch bei Hautproblemen wirkt er antibakteriell, entzündungshemmend und blutstillend.

Huflattich ist in Europa, Asien und Teilen von Afrika heimisch, während er in Nordamerika eingebürgert wurde.

Er wächst bevorzugt in Steinbrüchen, an Böschungen, in Waldlichtungen, an Bahndämmen oder in den Bergen am Wegrand.

Er gedeiht besonders gut auf Ton- und Lehmböden, daher kann das Wachstum von Huflattich anzeigen, ob ein Boden ton- oder lehmhaltig ist.

 Doch selbst auf Braunkohle kann er wachsen, so genügsam ist diese Pflanze.

 

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Quelle:
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