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Die (un-)heimlichen Besucher aus dem Netz

Abb Die Vielfalt an Computerviren (aus dem lateinischen virus = das Gift) macht eine genaue Klassifizierung oft nur schwer möglich.

Immer häufiger treten Viren-Kombinationen auf, die verschiedenen der nachfolgend aufgeführten Hauptgruppen zugeordnet werden können:

Datei-Viren befallen ausführbare Programme, deren Dateinamen in der Regel mit ".exe" oder ".com" enden.

Betroffen davon sind vor allem Text- und andere installierte Anwendungsprogramme. Beim Start des zunächst infizierten Programms wird das Virus automatisch mit ausgeführt und befällt andere Programme. Die Übertragung läuft über Disketten, CD-ROM und eMail-Anhänge.

Bootsektor-Viren verbreiten sich vorwiegend über Disketten. Bei jedem Systemstart wird das Virus aktiv, befällt die Bootsektoren oder infiziert eingelegte Disketten. Bösartige Varianten löschen die Festplatte.

Würmer bewegen sich bevorzugt im Internet und verbreiten sich selbstständig innerhalb dieses Netzwerkes.

Ihr Ziel besteht in der endlosen Vermehrung und der Belegung von Speicherressourcen: dadurch sinkt die Rechenleistung des infizierten Rechners.

Besonders schädliche Würmer kombinieren die Eigenschaften von Datei-Viren oder führen ein „Trojanisches Pferd“ mit sich.

Makroviren verstecken sich in Word- oder Excel-Dokumenten. Grundsätzlich automatisieren sinnvolle Makros Arbeitsabläufe. Virenverseuchte Dokumente hingegen beinhalten eine Schadensroutine, die von einfachen Scherzen bis hin zum Löschen von Dateien geht.

Trojanische Pferde selbst sind harmlose Programme, die jedoch einen größeren Schadenstifter wie einen Virus, Wurm oder Spionagesoftware verbergen.

Vom Anwender unbemerkt spähen Trojaner auf dem Rechner gespeicherte sensible Daten wie Passwörter, Zugangs- und Kreditkartennummern aus und übermitteln diese.

Hoaxes sind "schlechte Scherze" und werden im Internet für falsche Warnungen vor bösartigen Viren verwendet: So werden Anwender etwa aufgefordert, zur Virenabwehr bestimmte (wichtige) Dateien zu löschen.

Ergänzt wird die Meldung meistens mit dem Rat, die warnende eMail an Freunde und Bekannte weiterzuleiten.

 

 

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