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Online-Gefahren einfach ausfiltern

Selbstverständlich werden sie nicht jedes Mal, wenn sie das Zimmer verlassen, ihren Computer abbauen und ihn in den Schrank schließen.

Dabei könnte es sich lohnen: Laut einer repräsentativen Studie des Emnid Instituts von 2003 haben 24 % der 14-jährigen schon einmal in einem Chatroom persönliche Daten herausgegeben, 77 % der 8 bis 14-jährigen glauben oder wissen, dass Viren riskant sind, können deren Auswirkung aber nicht einschätzen und nur 6 % denken beim Surfen an so genannte "0190-Dialer".

Dennoch können sie Vorkehrungen treffen, die die Gebrauchsmöglichkeiten ihres Computers einschränken, um ihr Kind besser zu schützen.

Dabei kommen mehrere Ansätze in Frage: Sie sollten ihren Computer allgemein gegen die Gefahren des Internets schützen und es gibt spezielle Filterprogramme, die einige nicht jugendfreie Inhalte aussondern.

Die größte Sicherheit bietet bei allem technischen Schutz aber das gemeinsame Surfen.

Allgemeine Sicherheit

Speziell wenn Kinder am Computer surfen, ist in jedem Fall die Installation eines Viren-Scanners sowie eines Schutzes gegen Dialer anzuraten. Darüber hinaus kann der Einsatz einer "Firewall" sinnvoll sein.

Nähere Informationen hierzu erhalten sie vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) (http://www.bsi.de/). Sehr empfehlenswert ist es zudem, regelmäßig die eigenen Daten zu sichern.

Fazit:

Diese Maßnahmen sind in jedem Fall sinnvoll. Wenn jedoch Kinder und Jugendliche an dem Rechner surfen, erscheinen sie jedoch unerlässlich.

Filterprogramme

Filterprogramme blockieren Webseiten, die entweder Stichwörter enthalten, die auf Negativlisten vermerkt sind, oder geben nur Seiten frei, die auf Positivlisten eingetragen sind. Hinweise zur Funktionsweise diese Programme erhalten sie über das BSI, zu einzelnen Programmen von jugendschutz.net (-> Rating und Filtering).

Fazit:

Filterprogramme arbeiten in vielen Fällen fehlerfrei, ein gewisses Restrisiko bleibt aber in den meisten Fällen bestehen. Grundsätzlich gilt: Der Einsatz von Filtersoftware ist besser als gar kein Schutz.

Surfen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Kind durch die Welt der Daten.

Für alle Maßnahmen gilt jedoch eines: Viele Kinder kennen sich mit dem Computer besser aus als ihre Eltern. Die meisten Programme lassen sich einfach deinstallieren und im Internet gibt es darüber hinaus einschlägige Seiten, auf den beschrieben ist, wie die Filterprogramme umgangen werden können.

Und egal, welche Schutzmaßnahmen Sie treffen, alle sind mit dem Problem der Unüberschaubarkeit und Schnelligkeit des Internets konfrontiert.

Deshalb können technische Schutzmaßnahmen lediglich ein Baustein in einer Reihe weiterer Maßnahmen sein.

Dazu gehört eine umfassende Medienerziehung sowie feste Regeln, die sie Ihrem Kind mit auf den Weg geben können, wenn es im Internet surft. Surfen sie doch mal gemeinsam bei time4teen.de vorbei. Dort werden jugendgerechte Tipps zur Sicherheit im Internet gegeben.

Ihr Kind sollte den verantwortungsvollen Umgang mit dem Computer und dem Internet lernen und zum Beispiel wissen, dass es die Wohnanschrift, die Telefonnummer oder andere private Daten nicht an Unbekannte weitergibt.

Natürlich sollten sie Ihrem Kind auch Vorbild sein und den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet vorleben.

Linktipps für Eltern, Lehrer, Erzieher:

http://www.polizei.propk.de/vorbeugung/gefahren_im_internet/so_schuetzen_sie_ihr_kind/tipps_und_verhaltenshinweise/

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von:
Internet: www.polizei-beratung.de
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